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Das Revery ist ein ACOTAR / Reich der sieben Höfe-Forum, welches auf den Büchern von Sarah J. Maas basiert. Wir spielen in einer alternativen Timeline im Jahr 8036 und nehmen somit keinen Bezug auf Buchcharaktere und ihre Storyline. Bespielbar sind bei uns sowohl High, Gewöhnliche Fae oder auch Halb Fae und alle bekannten Höfe. Wir freuen uns auf dich!
Aktuelles
News Der erste Plot wurde angekündigt und wir fassen euch noch einmal neue inhaltliche Dinge zusammen. Zu den News.
19.01.26
Start: Endlich geht es los! Wir haben offiziell eröffnet und freuen uns, auf viele tolle Geschichten, Charaktere und vor allem Spannung.!
09.11.25
1. Plot Wir kündigen unseren ersten Plot an: Nymavelle.
Inplay Start Wir haben mit dem Inplay offiziell begonnen. Viel Spaß!
Zum Plot doch nicht nur den haben wir für euch bereit: Vom 30.01.2026 bis 01.02.2026 findet unser erstes Postingevent statt.
Hof des Herbstes
Mit seinen 665 Jahren gehört Archaeo zwar nicht zu den Ältesten am Hof des Herbstes, jedoch hat er vergleichsweise viel dafür gesehen. Nicht allein aufgrund seiner magischen Fähigkeiten, sondern auch durch seinen Werdegang bedingt, kennt der Chronist das Gebahren an seinem Heimathof gut, lässt ihn genau wissen, welche Schritte er unbescholten gehen kann und wo eine Grenze zu ziehen ist. Denn auch wenn Archaeo von Kindesbeinen an tief in der militärischen Sparte des Hofes verankert ist und bereits früh Verantwortung zu tragen lernen musste, so lebt der Letharion sein Leben doch in recht unkonventioneller Weise. Verheiratet mit seiner Jugendfreundin und Liebe seines Lebens, ohne den von der Mutter vorgesehenen Seelenbund anzunehmen, trifft Archaeo auf mehr Widerstand als Zuspruch. Ein Entscheidung, die er aus vollem Bewusstsein heraus getroffen hat und hinter der er auch nach über einem Jahrhundert noch steht. Viel zu groß ist die Angst, dass auch die Verbindung zu Júline irgendwann dahinsiecht, so wie es das Schicksal so vieler Seelengefährten am Hof des Herbstes zu sein scheint. Ein Leben ohne seine Frau wäre für den Chronisten unvorstellbar, ebenso wie der Verlust eines seiner Kinder. Der reine Gedanke ist dabei der Antrieb, der ihn in seinem Beruf bei der Versorgung der Hinterbliebenen von im Krieg gefallenen Fae antreibt. Natürlich behält er dabei auch stetig das Wohl des Hofes im Auge, so dass er nicht nur für eine sichere Zukunft seiner Mitglieder- sondern auch dessen strategischen Fortbestand sorgt. Rückendeckung erhält er dabei auch von seinem High Lord, zu dem Archaeo nicht nur ein beinahe familiäres Verhältnis pflegt, sondern diesem auch loyal und bei Bedarf beratend zur Seite steht, ohne offiziell eine solche Funktion im Beraterstab einzunehmen. Seinen Einfluss eigenmächtig und für die Dinge, die es wert sind einsetzen zu können, ohne sich selbst angreifbar zu machen, ist etwas, dass Archaeo zu Höchstform- und einer besseren Version seiner Selbst auflaufen lässt. So und nur so allein schafft der Chronist es augenscheinlich spielerisch, die Bürde des Wissens zu stemmen, die ihn manchmal durch seine seherischen Fähigkeiten ereilt und die bei vernachlässigter Sorgfalt über ganze Schicksale entscheiden kann.
played by Lotte
last seen 20.03.2026
since 01.01.2026
position Chronist der Gefallenen
»Perhaps he makes a choice. He chooses the memory of her. That’s why he turns. He doesn’t make the lover’s choice, but the poet’s.«

Zwar wenig poetisch, sehr wohl jedoch mit der Leidenschaft eines Jahrhundertkriegers ausgestattet, lebt Arlan seine Existenz schon immer in Extremen. Ein Herz aus Feuer, Blut aus Lava, so sagte seine Mutter mit Liebe, fängt damit die Essenz ihres Sohnes bestens ein. Arlan kennt kein Mittelmaß, geht schon immer mit voller Passion und Begeisterung in das, was er sich vornimmt. Als ältester Sohn seiner Blutlinie stehen ihm die Türen am Herbst von Kindesbeinen an offen - die Bellonas sind geschätzt, gehören seit Jahrtausenden zur Oberschicht des Hofes. Reichtum, Vermächtnis, Einfluss. Es sind Fundamentsäulen, auf denen das Heranwachsen einfach ist. Und auch wenn es da Erwartungen gibt, vor allem für den Ältesten seines Namens, so ist da auch Liebe. Zuneigung. Die Bellonas sind stolz, aber sie sind nicht herzlos. Arlan erziehen sie mit Pietät und Klasse, auch wenn es der stets abenteuerlustige Junge ihnen bei Zeiten etwas schwer macht. Das Ergebnis ist ein Mann mit Herz. Stolz, groß, beispielhaft für das, was die Bellonas sind und was sie auch in Zukunft weiter sein wollen. Durch seine militärische Karriere rauscht er mit Bravour, wächst im Ansehen des Hofes und das des High Lords mit Selbstverständlichkeit. Am Herbst mag man Arlan. Zumindest in jenen Schichten, die Relevanz haben, für den Bellona damit überhaupt von Bedeutung sind. Denn wo Vermächtnis Privileg bringt, sorgt es auch für Blindheit. Macht Arlan blind gegenüber jenem Leiden, welches gewöhnliche Fae, Menschen und Frauen am Hof des Herbstes täglich zu Teil wird. Es ist eine Weltordnung, von der er profitiert, die ihm entsprechend bequem ist. Und die erst dann Widerstand provoziert, als er selbst persönlich von ihr betroffen ist.

Mit einem Menschen das Bett zu teilen, gilt am Herbst vor Jahrhunderten noch als Frevel. In einer Sterblichen, einer Sklavin jedoch die eigene Seelengefährtin zu finden, ist vor allem für High Fae ein beispielloser, gesellschaftlicher Affront. Arlan selbst greift das Band mit der gleichen Passion, die er in all seinen Lebenslagen bedient und verliebt sich Hals über Kopf in Brynneth. Ein Leben in Privilegien lässt ihn glauben, der Gnadenlosigkeit des eigenen High Lords entkommen zu können, ja, vielleicht sogar eine Ausnahme zu sein. Der Herbst belehrt Arlan jedoch eines besseren, statuiert sein Leid als Exempel, als die junge Menschenfrau in einem dramatischen Tod am Baum vor dem Haus des Bellonas gehangen wird. Mit dem Licht in Brynneth Augen erlischt auch die Lust an Arlans Leben. Was folgt sind Jahre der Trauer, Depression und Einsamkeit. Immer wieder das Verlangen, sich doch für den eigenen Tod entscheiden zu wollen, anstatt die Zukunft alleine Leben zu müssen. Final ist es Wut, ja, purer Hass auf den High Lord und dessen Führungspolitik, welche Arlan letztendlich vom Suizid zurückhält. Da ist das beißende Bedürfnis nach Vergeltung. Und die plötzliche Offenheit, Missstände auch da zu erkennen, wo sie schon länger bestehen. Arlan, getrieben von einem toxischen und durch und durch egoistisch motivierten Vergeltungssinne, beginnt, Pläne einer Rebellion zu schmieden. Und sammelt über die kommenden Jahrzehnte ein Gefolge an Verbündeten, welches diesem Wunsch ein Gesicht verleiht. Als die Intrige auffliegt, ist das anschließend folgende Massaker eines der Größten, die der Herbst in seiner Hofgeschichte jemals gesehen hat. Symbolisches Opfer des Konfliktes wird auch Arlans jüngere Schwester, die Frau des High Lords, welche als Bestrafung ihres Bruders in einer öffentlichen Darstellung hingerichtet wird und den Bellonas mit ihrem Tod ihren letzten Kampfeswillen raubt. Die Rebellion scheitert und mit ihr versinkt auch Arlans Lebenswillen in der sumpfigen Lethargie kommender Jahrhunderte.

Heute ist der Kommandant an einem der irrelevantesten Außenposten des Hofes stationiert, wacht in leitender Funktion über die Grenze zum Frühling. Das Leben im Exil, welches durch die dauerhaft anhaltenden Drohungen gegenüber seinem letzten, verbleibenden Bruder politisch stabil gehalten wird, hat Arlan träge gemacht. An der Grenze zum Frühling verläuft die Zeit besonders langsam, ist beinahe unberührt von politischen Veränderungen und Stimmungswechseln des Hofes. Flüsternde Neuigkeiten über eine High Lady am Winter? Bei Arlan zwar präsent, gleichzeitig jedoch auch bedeutungslos. Droht ein erneuter Krieg an der Front, so weiß der Bellona von sich, dass er sich nach diesem eher verzehren als ihn scheuen würde. Gedanken bezüglich einer systemischen Veränderung sind hingegen derart verbrannte Erde, dass allein der Geruch von Rebellion bereits auf Abneigung stößt. Alles bleibt, wie es ist. Nur der Baum vor seinem Haus deutet über die Jahrhunderte Veränderung an.

played by Motte
last seen 16.01.2026
since 25.11.2025
position Außenpostenkommandant
Geboren in die High Lord Familie des Hofs des Herbstes. Der Name dieser dunklen Fae lautet Ayna Cerestra und sie ist das mittlere von insgesamt vier Geschwistern. Durch den Verlust des kontrollsüchtigen Vaters, welcher einst High Lord des Hofes war und schließlich auch die Mutter verstarb, ist Ayna mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Man glaubt immer, in solch eine Familie geboren zu werden ist schön. Und bestimmt hat man auf alles gesehen weniger Probleme... wenn man allerdings als mittleres Kind geboren wurde, dann kann es auch gut sein, dass man einfach vergessen wird. Oder dass die Geschwister keine alt zu enge Bindung mit einem aufbauen. Ayna ist darüber nie hinweggekommen und hatte schon als Kind Probleme mit solchen Gefühlen. Damals war sie still und zurückhaltend gewesen, was sich mittlerweile allerdings in eine bessere Richtung gewendet hat. Sie hat gelernt das Beste aus dieser Situation zu machen, auch wenn die Einsamkeit dadurch nicht verschwindet, sondern vielleicht sogar noch stärker wird.

Mit ihren 234 Jahren hat sie schon einiges im Leben erlebt, auch wenn sie im Grund noch ein "Kind" ist und sich manchmal auch so fühlt. Nichts, was sie tut oder versucht zu tun ist genug. Anerkennung Fehlanzeige. Mittlerweile hat sie die Versuche Aufmerksamkeit zu ergattern aufgegeben und geht ihren eigenen Weg, indem sie gerne tut und lässt, was sie möchte. Ein freies Leben als Prinzessin des Hofs des Herbstes.

Sie hat mit der Zeit gelernt analytisch durch das Leben zu gehen, das Leben zu beobachten und vor allen den Wesen zuzuhören. Sie hat keine Abneigung gegen gewöhnliche oder low Fae, was sie allerdings abstreiten würde, sobald man sie fragt. Ayna hat gewisse Pläne für die Zukunft des Hofs des Herbstes, dafür braucht sie nur den Hof des Winters als Beispiel nehmen und natürlich fragt sie sich, ob das auch bei ihr zu Hause möglich wäre. Eine Frau an der Spitze, eine Gesellschaft, die zusammenhält und füreinander da ist, so wie es sein sollte. Niemand sollte ausgegrenzt oder gar ignoriert werden. Ob sie diese Person sein wird? Die Zukunft wird es zeigen.
played by Kiki
last seen 31.03.2026
since 06.01.2026
position Prinzessin des Herbstes
Deimos Nikador hat nicht nur einen unheilvollen Namen, sondern auch eine solche Präsenz. Der High Fae stammt aus zwei eher unbedeutenden Familien aus einer kleinen Siedlung nahe der Grenze zu Winter. Es war ein Herkunftsort, der wenig Versprechen, aber viel Härte mit sich brachte. Er war einer jener Fae, die man gern übersehen hat, bis er die Gelegenheit bekam, genau das zu seinem Vorteil zu machen. Seine Jugend verbrachte er in der Legion des Herbsthofes, wo er sich rasch einen Ruf als unerbittlicher Kämpfer und brillanter Stratege erarbeitete. In den Schlachten des grossen Krieges lernte er nicht nur das wahre Gesicht der Grausamkeit kennen, sondern auch den Mann, der später High Lord werden sollte, und verlor sein linkes Auge, als er versuchte, dessen Leben zu schützen. Die Narbe, die er seither trägt, ist nicht nur ein Zeichen des Verlustes, sondern auch der Loyalität, die sein Leben prägt.
Mit seinem scharfen Verstand, seiner disziplinierten Art und seiner gefährlich ruhigen Ausstrahlung blieb er am Hof nicht lange ein Underdog. Was zuerst unterschätzt wurde, wurde bald gefürchtet und seine zielgerichtete Wortkargheit, die ewig wachsame Aufmerksamkeit, die Fähigkeit, Schwächen im Raum zu erfassen, und sein Talent, mit einem einzigen Kommentar genau den Nerv zu treffen, den andere verstecken wollten. Er ist stolz, perfektionistisch und geprägt von einer stillen, schneidenden Wut, die im Kern aus Entschlossenheit besteht, nicht aus Impuls. All das macht ihn zu einem Wertvollen Teil des Beraterstamms des High Lords, für welchen er nun die Aufgaben eines Emissärs übernimmt.
Seine Kernmagie, die Seneszenz, ist die Manifestation des herbstlichen Verfalls, und er beherrscht sie auf eine Weise, die sowohl kunstvoll als auch bedrohlich wirkt. Im Kampf schwächt er Körper, Rüstungen und Waffen, lässt Metall altern, Leder brüchig werden und Gegner in eine lähmende Erschöpfung fallen. Die Magie reagiert stark auf seine Emotionen, und in Momenten, in denen seine Kontrolle wankt, welken Pflanzen unter seiner Berührung oder Metall bekommt im Vorübergehen eine Patina.
Doch in all seiner Strenge besitzt er eine Haltung, die im Herbsthof beinahe untypisch ist. Während viele seines Volkes an alten Hierarchien festhalten, hat der Krieg seine Sicht geschärft: Er hat Seite an Seite mit Low Fae und Frauen gekämpft, hat gesehen, wer fällt, wer steht, wer führt und wer rettet und dabei jede Form von Arroganz gegenüber Herkunft oder Geschlecht abgelegt.
Dass Lady Winter, eine Low Fae, zur High Lady aufstieg, betrachtet er nicht als Anomalie, sondern als logische Folge ihrer Stärke. Dennoch ist ihm bewusst, dass ihre Präsenz eine Provokation für einen neuen Krieg sein kann und obwohl er selbst die Ansicht, dass sie aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Herkunft nicht geeignet sei, keineswegs teilt, so ist er doch der Meinung, dass ihr Dasein mehr Probleme als Lösungen mit sich bringen könnte. Und einen weiteren Krieg will er definitiv vermeiden.
Denn trotz seiner kämpferischen Natur ist er kein Mann, der Krieg sucht. Er weiss zu gut, welchen Horror er bedeutet. Gerade deshalb setzt er seine Magie und seinen scharfen Verstand heute dazu ein, Konflikte zu verhindern, Fehltritte früh zu erkennen und politische Spannung zu entschärfen, bevor sie zu offenen Wunden werden. Seine schneidende Präsenz machen ihn zu einer Gestalt, die man sich merkt. Ein Mann, der weder laut noch impulsiv ist, aber dessen Schweigen umso bedrohlicher wirkt.
Deimos ist ein Werkzeug seines Hofes, geschliffen, gezügelt und gefährlich, und zugleich jemand, der seine Loyalität bewusst gewählt hat. Und wenngleich er selten viel sagt, überlässt er nichts dem Zufall. Er sieht, erinnert, bewertet und das immer.
played by Zir
last seen 28.03.2026
since 29.11.2025
position Emissär
Unter der ruhigen, beobachtenden Fassade wartet ein Freigeist, der zwar zufrieden in seiner bescheidenen und abgelegenen Heimat war, nicht jedoch mit den ihr gebotenen und schließlich aufgedrängten Umständen. Aus einem kleinen Dorf am Randes des Herbsthofes stammed, liegt die Nähe des Winters gemunkelt auch in den Genen ihrer Familie und ist nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Die weißblonde Nikador-Tochter wuchs in der Abwesenheit von Krieg auf, nicht jedoch unberührt von dessen Folgen, ist ihr großer Bruder doch eng mit dem Militär des Hofes verbunden auch wenn er inzwischen als Emissär eine ganz andere, diplomatische Rolle einnimmt, so brachte es stets eine große Distanz zwischen sie, aber nicht ihr Band.
Diantha besitzt mehr Zähigkeit und Eigenwillen, als man der stillen Leseratte zunächst zutrauen würde, vergräbt sie sich doch oft in Schriften und Büchern, und kann Nächtelang im Kerzenschein mit ungebrochener Konzentration Wissen in sich aufsaugen. Neugierig und feinfühlig hat sie ein gutes Gespür für Stimmungen, weshalb sie es auch oft vermeiden kann den Unmut ihres Vaters, oder anderer Personen auf sich zu ziehen – weil sie weiß, wann sie ihre Zunge im Zaum hält, wann sie lieber runterschluckt als verbal zurück zuschnappen, oder sich geschickt in den Hintergrund schiebt um dort unauffällig zu verschwinden. Stolz und Wortgewandt sind diese und geschickte Ausdrucksweisen ihre Waffen, keine Körperstärke oder Kampferfahrung, die sie in einem ihrer schlimmsten Momenten durchaus hätte gut gebrauchen können, um sich selbst zu schützen, und etwas zu verhindern und es nicht nur hinauszuzögern. Denn egal wie zäh und unbeugsam ihr Wesen auch ist, hinterlassen einige Taten tiefere Wunden, als man sehen kann – oder sich eingestehen will.
Ihre Magie der Seneszenz hatte sie nie genutzt, um anderen Lebewesen zu schaden oder sie zu schwächen, bis es zu dem Vorfall kam der alles änderte und auch ihre Einstellung gegenüber Gewalt veränderte – wandte sie ihre Kernmagie doch stets mit fast kleinlicher Genauigkeit an, um Wirkungen von Kräutern und den Geschmack von Tee und Obst zu verfeinern. Mächtig erschien ihre Ausprägung also nie, und da die Magie mit den Emotionen ihres Trägers verwoben ist, flackert auch ihre sonst so perfekte Beherrschung über diese.
Auch wenn sie es mit anderen Gründen tarnt, ist es doch eine Art von Flucht, die sie hin zur Hauptstadt treibt, einem Ort, der ihr als Frau nicht mehr Rechte oder Gehör verspricht, aber vielleicht Ablenkung und Heilung – und eine stetig vermisste Nähe zu ihrem älteren Bruder, dem sie nicht die ganze Wahrheit offenbaren will. Noch nicht, und vielleicht nie. Stattdessen nimmt sie es als Abenteuer und Möglichkeit, ihr Wissen als Apothekerin zu verfeinern und Verbindungen zu knüpfen. Dass das alles dabei nur helfen soll, einem Mann zu entkommen, der sich bereits mehr genommen hat, als sie akzeptieren und tolerieren kann, ist für sie unaussprechlich.
played by Jules
last seen 22.02.2026
since 28.12.2025
position Herbalistin | Apothekerin
Elin ist eine Vulpine aus dem Herbsthofund bewegt sich meist ruhig und unauffällig durch ihre Umgebung. Sie beobachtet viel, spricht wenig und wirkt auf viele zuerst zurückhaltend. Sie gehört nicht zu den impulsiven Low Fae, sondern handelt lieber bedacht. Kleine Routinen und feste Abläufe geben ihr Sicherheit und sie arbeitet lieber im Hintergrund als im Mittelpunkt. Dort fühlt sie sich am wohlsten, wo sie die Dinge ruhig im Blick behalten kann.
Wie viele Vulpine ist Elin wachsam und selten vollständig entspannt. Ihre Art sammelt nur, was wirklich gebraucht wird, und legt Wert auf Beweglichkeit und Anpassung. Elin besitzt wenig, achtet jedoch darauf, dass alles ihren Zweck erfüllt. In der Natur fühlt sie sich deutlich wohler als in großen Städten oder an stark belebten Höfen.
Elin wurde in eine einfache Familie geboren, die verborgen in den Wäldern des Herbsthofes lebte. Die Familie ihres Vaters war seit Generationen eine Handwerker-Familie, die Werkzeuge reparierte und einfache Gebrauchsgegenstände herstellte. Viele dieser Arbeiten wurden für die High Lord Familie ausgeführt. Elins Mutter arbeitete als Bedienstete im Palast der High Lord Familie, wodurch Elin früh mit dem höfischen Leben in Berührung kam. Als sie alt genug war, trat auch sie eine Stelle im Palast an und folgte damit dem Weg ihrer Mutter.
Während eines Besuches der High Lord Familie des Winterhofes wurde Elin als Gastgeschenk vom ehemaligen High Lord des Herbstes mitgegeben. Dort blieb sie schließlich als Zofe der High Fae Yrsaelle, der Tochter des High Lords vom Winter. Diese Zeit hat Elins Sicht auf die High Fae verändert. Sie kennt die Unterschiede zwischen den High Fae und Low Fae und war es gewohnt übersehen zu werden. Allerdings zeigte die High Lord Familie des Winters und ganz besonderes Yrsaelle, dass es auch anders geht. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte Elin sich geschätzt und gesehen. Dennoch begegnete sie der Familie mit Respekt, zurückhaltend und vergaß nicht ihre eigene Herkunft.
Das Verschenktwerden an den Winterhof fiel Elin schwer, auch wenn sie es nach außen kaum zeigte. Sie hat sich oft gefragt, warum der ehemalige High Lord sie so einfach weggeben konnte, auch wenn sie weiß, dass solche Entscheidungen selten von Low Fae hinterfragt werden sollten. Sie spürt diesbezüglich keine Wut, aber ein leichtes Unverständnis ist geblieben. Für ihre Familie war der Abschied ebenfalls nicht leicht. Ihr Vater hat es still hingenommen, doch seitdem trägt er einen Groll gegen die High Lord Familie in sich, den er nie offen zeigt. Ihre Mutter versuchte dagegen, das Ganze als Chance zu sehen und hoffte, dass Elin am Hof ein besseres Leben haben würde, auch wenn ihr der Abschied schwerfiel. Elin selbst hat gelernt, sich anzupassen und weiterzugehen, auch wenn sie keine wirkliche Wahl hatte. Im Umgang mit anderen bleibt sie vorsichtig und zurückhaltend. Vertrauen braucht Zeit, doch wenn es einmal da ist, bleibt sie loyal.
Nach dem Tod des High Lords und der Ernennung einer neuen High Lady vom Winterhof, die selbst eine Low Fae ist, beobachtete Elin die Veränderungen mit gemischten Gefühlen. Einerseits empfindet sie es als richtig und wichtig, dass eine Low Fae nun diese wichtige Position einnahm und andererseits beschloss sie dennoch den Moment zu nutzen und zurück zu ihrer Familie in den Herbsthof zurückzukehren.
Dort angekommen dauerte es nicht lange, dass sie als Bedienstete für das High Fae Ehepaar Emberion eingestellt wurde und im Palast einzog. Nach ihrer Zeit am Winterhof musste Elin sich erst wieder daran gewöhnen „nur“ eine Low Fae zu sein.
Der aktuelle Krieg bedeutet für sie vor allem Unsicherheit und auch Hoffnung.
played by Sarah*
last seen 19.03.2026
since 03.02.2026
position Bedienstete
Der Kessel scheint Júline Letharin, geb. Emberion besonders zu lieben. Reich hat er die High Fae jedenfalls beschenkt. Aufgewachsen ist sie bereits mit dem Mann, mit dem sie heute verheiratet ist. Mit dem sie zwei – oder emotional doch eher drei – Kinder hat. An dessen Seite und aufgrund dessen Position sie zu den einflussreichsten Frauen am Herbsthof gehört: Eine der engsten Bezugspersonen des High Lords ist Archaeo, wenn er auch keinen offiziellen Posten als Berater ist. Seine Sehergabe macht ihn auch so zu einer wichtigen Person des Hofs – und Júline könnte sich über ihn definieren.
Genau so gehört es sich in Júlines Heimat doch – und sie gleicht einer Blaupause für alles, was man von einer weiblichen High Fae ihres Hofs erwartet. Sie erfüllt es bis in jenes Detail, dass Júline greifbar glücklich mit ihrem Leben scheint. Da liegt jedenfalls ein stetes Lächeln auf ihren Zügen, das mit Leichtigkeit auch übermütige Züge annehmen kann. Denn glücklich ist sie tatsächlich, weiß genau, dass sie freier ist als so viele anderen Frauen ihres Hofs. Die Personifikation liberaler Kräfte sind Archaeo und sie, obgleich Júline nie versuchen würde, sich politisch zu engagieren.
Zurückhaltung bis Vorsicht ist – trotz des Lachens – ein prägender Teil ihres Wesens und zeigt sich beispielsweise in der Anwendung ihrer Magie. Beschenkt mit Senezsenz beschäftigt Júline sich schon lange nicht mehr damit, Früchte reifen zu lassen oder Dinge zu zerstören. Heilerin ist Júline, wenn sich die magischen Fähigkeiten diesbezüglich auch auf die Behandlung von Krankheiten und Infektionen beschränken muss – und wenn sie es auch noch etwas stärker selbst einschränkt. Im großen Krieg war Júline noch als Heilerin mit an der Front. Seitdem aber praktiziert sie nicht mehr proaktiv, sondern stellt ihre Fähigkeiten nur privaten Kontakten oder bei großer Not zur Verfügung. Der eigenen Familie gebührt seither scheinbar alle Aufmerksamkeit – und der Herausforderung, die Seelenverbindung zu Archaeo nicht anzunehmen.
played by Maj
last seen 26.03.2026
since 10.01.2026
position nicht berufstätig
”A ghost can be a lot of things. A memory, a daydream, a secret. Grief, anger, guilt. But, in my experience, most times they’re just what we want to see. Most times, a ghost is a whish.”

Es sind die Wünsche anderer, ihre Vorstellungen und Ideen, ihre Träume und Pläne, die er in Erfahrung bringt. Der Daemati sitzt an den Rändern ihrer Erinnerungen und beobachtet sie; selten wird seine Anwesenheit bemerkt. Kyr ist geübt in der Stille, er spricht ihre Sprache fließend. Was in ihm tobt, erhält keine Form durch Silben, sondern zieht sich lediglich schlickig durch seine dunklen Augen, versteckt sich zwischen den Zeilen, drängt sich unter seiner Haut, ohne jemals einen Ausweg aus dem Irrgarten seines Seins zu finden.

Seine eigenen Bedürfnisse hat der Assassine des High Lords vom Hof des Herbstes schon in jungen Jahren hinten anzustellen gelernt. Er ist es gewöhnt, instrumentalisiert zu werden, Aufträge auszuführen, ohne selbst echte Befehlsgewalt zu besitzen. Doch er ist nicht frei von jeglicher Selbstbestimmung, auch Kyr besitzt ein Ego. Sich gut mit jenen zu stellen, die sein Leben zerstören könnten, ist ihm genauso wichtig, wie keine Kontrolle zu verlieren. Die Entmachtung innerhalb seiner eigenen Position ist der quälende, betäubende Umstand, mit dem er tagtäglich auszukommen versucht.

Wie Asche auf der Zungenspitze, so schmecken die Lügen, die die widersprüchlichen Stücke seines Lebens zusammenhalten. Er erlaubt es sich nicht, die Schuld zu empfinden, die ihm im Nacken klebt. Das Wissen, dass er bei seinem Bruder versagt hat und diesen nicht vor dem Einfluss anderer hat schützen können, lässt er so gut es geht unangetastet. Aber der Wandel seit der Hinrichtung seines Bruders ist offenbar, vermischt sich mit jenen Enttäuschungen des Großen Krieges, deren Nachwirkungen er auch zweihundert Jahre später noch spüren kann — verborgen in sich, und doch existent. Aber Sentimentalität ist ein Reflex, den er sich ebenso abgewöhnt hat wie Wut, denn wenn Kyr eines vermeiden will, dann, sich in sein eigenes Grab zu betten, bevor der Tod ihn überhaupt hat finden können.
played by chulia
last seen 18.03.2026
since 10.11.2025
position Politischer Berater des High Lords | Assassine
Zwischen endloser Freiheit und gar keine Wahl, ist eine Formulierung, die Leor Cerestra selbst nie wählen würde - und eine Formulierung, die doch so gut wie kaum eine andere jede Situation seines Lebens beschreibt. Als High Lord des Herbstes sind es vor allem Freiheiten, die Leor zur Verfügung stehen sollten. Es sind Titel, Macht und Einfluss, die aus früheren Privilegien Selbstverständlichkeiten machen sollten, doch selbstverständlich für Leor ist nur, die meisten von ihnen zurückzuweisen. Nach gut 200 Jahren Regentschaft ist er der Führungsverantwortung noch nicht müde geworden und besitzt keine Sicherheit darin, dass der gesamte Hof seinen Idealen vom Festhalten an Traditionen so bedingungslos folgen wird, wie er sich dem Ganzen hingibt.
Leor ist Verantwortungsbewusstsein und Selbstkontrolle in seiner reinsten Form – bis dahin, dass seine Feuermagie selten in ungezügelten Flammen empor schlägt, sondern eine konstante Glut bildet, die stets zu dem geformt werden kann, was gebraucht wird. Wärme und Verzehrung liegen dabei nah beieinander, während man Leor weder das eine, noch das andere zuschreibt. Für einen High Lord des Herbstes scheint er äußerst stabil und ohne Hang zu Unberechenbarkeit und Brutalität. Unauffällig bleibt sein Hang zu psychischer Gewalt für jeden, der Leor nicht näher steht, und selbst dann ist es einfach, seine Bereitschaft zu Grausamkeit zu unterschätzen.
Die absolutistischen Züge seiner Herrschaft sind nicht weniger eine freie Entscheidung, wie Leor die Wahl nie offen stand. Es sind nicht nur die typischen Begebenheiten am Herbsthof, die ihn geprägt haben, sondern auch die Erziehung seines Vaters und weitere Erfahrungen. Menschen und Fae hat er dabei erlebt, wie sie Intrigen und Komplotte geschmiedet haben – und oft genug war oder ist Leor mitten unter ihnen und selbst derjenige, der die Netze spinnt und Fäden zieht. Er kann so schwer vertrauen wie teilen und macht Dinge lieber mit sich selbst aus. Wo das nicht reicht, werden andere Personen gleich Schachfiguren bewegt, ihnen nur das Nötigste gesagt oder ihr Lebensfaden gekappt.
Die Kontrolle über den Ablauf seines Alltags und die Entscheidung darüber, wen er räumlich oder emotional in seine Nähe kommen lässt, ist die größte Freiheit, die ihm geblieben ist – und doch ist sie ihm so unfreiwillig beschnitten worden. Von der eigenen Familie sind es nur zwei Schwestern, die der Tod verschont hat und zu denen Leor eine Bindung aufbauen konnte. Doch auch jenseits persönlicher Wünsche nach Bezugspersonen gilt: Sie mögen den Titel nach zur High Lord Familie des Herbstes gehören und damit endlose Freiheiten genießen, doch am Ende bleibt auch ihnen keine andere Wahl, als dem Hof nützlich zu sein und ihre Rollen zu erfüllen.
Oh, gut ist Leor darin, jene Dogmen und (mentale) Grenzen aufrecht zu erhalten, die schon sein eigenes Aufwachsen bestimmt – und sicherlich keine Traumata hinterlassen haben.
played by Maj
last seen 28.03.2026
since 09.11.2025
position High Lord des Herbstes
Wohlbehütet und stets beschützt wächst Nilah als Tochter des ehemaligen High Lords am Herbsthof auf, bis ihr Bruder nach dem Tod ihres Vaters den „Thron“ besteigt. Umgeben von Wachen oder den behutsamen Blicken und Taten ihrer ältesten Schwester muss sie sich nie Gedanken um Feinde, Gefahr oder Angst machen. Ihre Naivität, so sagt man hinter vorgehaltener Hand, sei das Ergebnis übermäßiger Behutsamkeit – und doch genießt Nilah genau das in vollen Zügen. Als verwöhntes jüngstes Kind ihrer Familie macht sie sich um kaum etwas Sorgen, glaubt fest an das Gute in den Fae und lebt oft in ihrer ganz eigenen kleinen Traumwelt.

Auch heute hat sich das kaum geändert. Nilah ist sich ihrer Rolle als Prinzessin sehr bewusst und weiß genau, wie sie andere von sich überzeugt oder mit einem gezielten Wimpernklimpern dazu bringt, Dinge zu tun, die sie zuvor nicht einmal erwogen hätten. Böse Zungen behaupten, dass sie auf diese Weise eine Gruppe um sich schart, die regelmäßig im Wald Rituale abhält und sich das doch für eine „Prinzessin“ nicht schicken würde. Mit der Zeit entwickelte Nilah ein recht ungesundes Verhältnis zu Ritualmagie und allem, was damit zusammenhängt. Noch immer kennt sie ihre eigenen Grenzen nicht genau, doch sie versucht, das Land um sich herum zu reinigen, zu schützen und zu behüten. Leider bringt sie das auch hin und wieder zu Heilkundigen Fae, die sehr gewillt sind ihr zu helfen und sie sich stets dankbar zeigt. Einige Fae am Herbsthof schätzen sie genau dafür, andere reden hinter ihrem Rücken. Nilah kümmert das wenig – sie möchte einfach ihren Job besser machen als alle vor ihr. Einen Job, den es zuvor in dieser Form nie gab und der ihr dennoch auferlegt wird: Rituale oder Festlichkeiten – wie den jährlichen Feiertag – abzuhalten, ist ihre Aufgabe, die sie mit großer Hingabe erfüllt.

Gleichzeitig weiß sie jedoch immer erstaunlich gut über die Machenschaften des Hofes Bescheid. Trotz ihrer unscheinbaren, naiv wirkenden Art hat sie viel im Köpfchen und weiß genau, welche Fragen sie stellen muss, um ans Ziel zu kommen. Nur einen kann sie bis heute nicht durchschauen: ihren älteren Bruder. Noch immer ist sie unsicher, welches große Geheimnis er verbirgt, auch wenn sie seine Pläne kennt – eine ordentliche Hochzeit seiner Schwester mit einem anständigen Mann. Doch so recht bereit fühlt sie sich für diesen Schritt noch nicht.
played by San
last seen 30.03.2026
since 12.11.2025
position Zeremonienmeisterin
Saelric Letharion ist ein High Fae, der nicht gerne laut wird und auch selten laut werden muss, um gesehen zu werden. In seinem Wesen liegt etwas ungemein Ruhiges, Beobachtendes – die Art von stillem Charisma, das sich erst entfaltet, wenn man wirklich hinsieht. Als Adoptivsohn eines angesehenen Hauses des Herbsthofs wuchs er in einem Umfeld voller Etikette, Bildung und kultureller Strenge auf und wählte den Weg des Wissens.
Er kennt seine wahren Eltern nicht und diese Lücke begleitet ihn seit seiner Kindheit. Vielleicht ist es gerade diese Ungewissheit, die in ihm die Sehnsucht nach Antworten geweckt hat. Heute gilt Saelric als einer der präziseren und gewissenhafteren Forscher seines Hofes – kultiviert, diszipliniert und voller stiller Leidenschaft für alles, was sich zerlegen, verstehen oder neu erschaffen lässt.
In seinem Alltag bewegt sich Saelric zwischen Laboren, Bibliotheken und Werkstätten. Oft verbringt er Stunden damit, Fundstücke zu analysieren oder neue Konzepte zu entwerfen, die Magie stabiler, sicherer oder nachhaltiger machen sollen. Durch die zunehmenden Wasserprobleme des Herbsthofes ist er zunehmend auch in Projekte eingebunden, die die Versorgung der Höfe sichern sollen.
Saelrics auffälligstes Merkmal ist seine magisch-mechanische rechte Hand, ein kunstvoller Ersatz, gefertigt aus glühendem Gold und überzogen mit zarten Linien. Wer ihn mit dieser Hand arbeiten sieht, erkennt sofort, dass sie nicht nur Werkzeug, sondern Teil seiner Identität geworden ist. Er verlor seine Hand aufgrund eines Unfalls. Eine Begegnung mit einem Rhizorin. Saelrics Neugierde, mit seinen damaligen über 200 Jahren, wurde ihm zu Verhängnis. Er wollte den Tunnel eines Rhizorin erforschen und dabei kam es zu der bissigen Begegnung. Saelric hatte Glück, konnte man ihm eine mechanische-magische Hand käuflich vom Hof des Tages erwerben.

Im Umgang mit anderen Fae zeigt er sich höflich, kultiviert und zuvorkommend. Er urteilt selten vorschnell und besitzt eine sanfte Art, die besonders gewöhnlichen Fae das Gefühl gibt, ernst genommen zu werden. Er betrachtet andere nicht nach Rang, sondern nach Charakter.
Den Großen Krieg erlebte Saelric mit 279 Jahren. Er selbst stand nie an der Front, konnte aber durch sein Wissen im Hintergrund unterstützen. In den aktuellen politischen Spannungen folgt Saelric der Haltung des Herbsthofes und hält sich bewusst aus direkten Konflikten heraus. Er beobachtet die Entwicklungen mit Vorsicht und glaubt, dass sein Wissen im Hintergrund wertvoller ist als jede Form von Gewalt.
played by Sarah*
last seen 15.03.2026
since 17.11.2025
position Forscher
Nichts wünscht sich Tisanaah, die von ihren Freunden nur Tissa genannt wird, mehr, als Freiheit. Ein magischer Vertrag bindet sie seit einigen Jahrzehnten an den High Lord als Herbstes. Als Vulpine lebte sie lange Zeit in den tiefen Wäldern am Hof, versteckt vor den neugierigen Augen der High Fae. Ihre Familie arbeitete als Handwerker, erschuf kleine, nützliche Dinge, die sie gegen andere Ware mit anderen ihrer Art eintauschten. So konnten sie recht autark leben und mussten nur selten Dörfer und Städte der High Fae betreten, weil etwas benötigt wurde. Als Vulpine streifte sie oft durch die Wälder, liebte es, in ihrer Fuchsform - einem Rotfuchs - lange Strecken zu laufen und den Wind in ihrem dunkelroten Fell zu spüren. Nichts war schöner und das Leben hätte noch lange so weiter laufen können, wären ihre Eltern bei einer Jagd nicht getötet worden. High Fae hatten geglaubt, dass sie Jagd auf gewöhnliche Füchse machten. Doch es stellte sich heraus, dass es sich um Vulpine handelte. Tissa hoffte auf Gerechtigkeit. Hoffte, dass der High Lord die Jäger entsprechend bestrafen würde. Aber nichts geschah. Nur ein bedauerlicher Vorfall. Eine Tragödie. Eine Tragödie, die ihr Leben grundlegend änderte. In den Jahrzehnten danach scharrte sie eine Handvoll Verbündeter um sich und sie schmiedeten einen Plan, um sich an den High Lord zu rächen. Ein Putschversuch, der mächtig schief ging, vielen das Leben kostete und Tissa an den High Lord des Herbstes band. Dabei wäre sie viel lieber wie ihre Freunde gestorben. Ein schneller und schmerzloser Tod, der ihr verwehrt wurde. Stattdessen kappte man ihr magisch den Fuchsschwanz ab, stellte etliche Forderungen und ließ sie seither als Botin arbeiten. Als Botin überreichte sie geheime Botschaften an andere High Fae. Hochrangige Familien, deren Namen sie sich nie merken konnte. Ob sie ihren Beruf gerne ausübt? Wohl kaum. Aber es gibt ihr die einmalige Gelegenheit, sich in ihre tierische Form zu verwandeln. Wann immer Tissa kann, klettert sie auf einem Baum und spielt auf ihrer Holzflöte vergangene Melodien aus ihrer Kindheit. Lieder ihres Volkes. Das einzige, worin sie genug Trost findet, um für eine Weile zu vergessen und in schmerzlichen Erinnerungen zu schwelgen. Der Aufstieg der High Lady des Winters schaute Tissa mit Erstaunen entgegen. Eine Frau, eine Low Fae, die zu einer High Lady wurde. Ausgewählt vom Kessel selbst. Ein kleiner Hoffnungsschimmer in jedem eines Low Faes.
played by Tini
last seen 16.03.2026
since 26.01.2026
position Botin
Ulysses ist ein Fae mit vielen Gesichtern. Kaum jemand weiß, das Unschuldslamm besser zu mimen, den Charme stärker spielen und im Bruchteil einer Sekunde all diese positiven Facetten fallen zu lassen, um anschließend sein wahres Gesicht zu offenbaren. Skrupellos ist der Emberion, trotz des einnehmenden Lächelns auf seinen Lippen, egozentrisch trotz seines überzeugenden Schauspiels, er würde in seiner Rolle als politischer Berater sein bestes für das Wohl des gesamten Hofes tun. Was man ihm jedoch nicht absprechen kann, ist seine uneingeschränkte Loyalität gegenüber seinem Hofe und seine Bereitschaft, sich sofort in seine alte Rüstung zu kleiden und für den Herbst in den Krieg zu ziehen. Alle Male blutrünstig geht er dabei vor, nicht zuletzt erkennbar an der blutigen Spur, die er im vergangenen Krieg hinter sich zurückgelassen hat.
Ulysses hat es sich noch nie als Ziel gesetzt, an der absoluten Spitze des Hofes zu stehen. Zu viel Verantwortung, zu viele Nichtigkeiten, mit welchen man sich herumschlagen musste, zu viele Freundlichkeiten, die man an den Tag legen musste, um möglichst viele Fae zufrieden zu stellen. Selbst in seiner gehobenen Position ist es ihm schon oftmals zuwider, ein Lächeln auf seine Lippen setzen zu müssen, wenn er sich doch für die meisten zu erhaben fühlt. Ulysses verfolgt das Ziel, unersetzbar zu werden - und somit auch unantastbar in seiner Position als Berater. Zu groß ist seine Liebe für die schönen Dinge des Lebens, zu tiefgreifend die Gewöhnung an den Saus und Braus, welcher seinen Alltag bestimmt. Ihm steht nur das beste zu, so die Ansicht des rothaarigen Fae, welcher nicht davor zurückscheut, auch über Leichen zu gehen, um an seine Ziele zu gelangen. Nicht zuletzt erkennbar auch am Umstand, dass er sich niemand anderen, als die ältere Schwester des High Lords, Visha Cerestra, mithilfe einer List zur Frau genommen hat. Ein Schachzug, welcher ihn in seinen Vorhaben ein ganzes Stück näher gebracht hat.
Hinsichtlich der neuen High Lady des Winterhofes hat Ulysses insgeheim gemischte Gefühle. Nicht etwa, weil er sonderlich viel von Low Fae hält - ihm sind diejenigen am liebsten, die weder zu sehen, noch zu hören waren -, sondern weil er insgeheim auf Trubel hofft, der groß genug ist, damit er noch einmal für den Herbsthof in die Schlacht ziehen kann. Eine Low Fae an der Spitze einer der Höfe empfindet Ulysses als lächerlich, als schlechten Scherz des Kessels, weswegen er gespannt die Situation verfolgt und insgeheim voller Vorfreude auf die Möglichkeit hofft, noch einmal seine Rüstung anlegen zu können.
played by Maya
last seen 23.03.2026
since 16.01.2026
position Politischer Berater
In einer Welt voller Wandel, Chaos und damit im Zusammenhang stehenden Unsicherheiten zu wissen wer man ist und wohin man gehört mag vielen schwerfallen und vor eine Probe oder Herausforderung stellen, doch für Visha Cerestra, der ältesten Prinzessin des Herbsthofs stellte sich diese Frage niemals. Ihrem so gefestigten Selbstverständnis nach kam sie mit der Antwort darauf bereits auf diese Welt, wenngleich sie als eine von in Wahrheit so zahlreichen Nachkommen des letzten High Lords für eben diesen - ebenso wie jene, die vor ihr kamen - mit der Zeit sicherlich austauschbar geworden wäre.
Doch so kam es nicht, für eine Weile war sie sein Liebling, nach der Geburt ihres Bruders - dem heutigen High Lord am Hof des Herbstes - seine Nummer Zwei und starb er doch, ehe sich dieser Status jemals hätte verändern können.
Somit sieht sie ihre Stellung für die voraussehbare Ewigkeit verankert und verkörpert ihre Rolle als Prinzessin und damit auch Vorbild für sämtliche Frauen am Hofe mit einer Selbstverständlichkeit, die niemals Zweifel in ihrem Wert oder ihrer Herkunft aufkommen lassen könnte.

Dass sie im Zuge der Herrschaft ihres Vaters und seiner tyrannischen Launen Traumata erlitten, Verluste erlebt und Veränderungen durchlaufen hat mag durchaus sein, doch zeigen sich diese dadurch geformten Narben in der Regel nicht an der Oberfläche. Nein, Visha ist bemüht Makellosigkeit zu präsentieren und mit ihrer bloßen Existent die strikten Traditionen des herbstlichen Reiches zu festigen.
Hinter dieser porzellanenen Maske jedoch verbirgt sich ein dunkles Feuer, nicht geschaffen aus ihrer Kernmagie des gleichen Elements, sondern - ganz im Gegenteil - eben diese erschafft und ernährt. Bei Visha handelt es sich um eine womöglich überraschend mächtige Wirkerin der gefahrvollen Magie, doch gleichzeitig um eine, die niemals vollends gelernt hat ihre Emotionen zu regulieren. Somit mag sie in der Öffentlichkeit, wo sie es als geradezu lebensnotwendig empfindet ihre Rolle beizubehalten, die Kontrolle bewahren, doch im privaten Rahmen oder auch gänzlich allein neigen sie aufgrund dieser Unterdrückung nur noch viel eher dazu aus ihr herauszubrechen und damit auch die tatsächlichen Flammen, die in ihrem Sinne danach lechzen zu verschlingen und zu zerstören.
Bislang sorgte dieser Makel noch für keine ernsthaften Komplikationen oder Probleme, doch sowohl ihr Ehemann als auch ihre Bediensteten bekamen schon öfter zu spüren, dass die Prinzessin mehr von ihrem Vater erbte als nur seinen Namen und die Farbe seiner Augen. In Visha schlummert ein Drache, dessen äußerst leichten Schlaf besser niemand stören sollte, wird er es doch aber nur all zu häufig. Ebenso wie e in solcher würde sie ihre geliebten Geschwister wie ihren eigenen Schatz bemühten, sollten Gefahren drohen, doch ebenso mag dieser Balanceakt einer zu sein, den sie womöglich nicht ihr ewiges Leben lang so wird erhalten können.

In jedem Fall ist eine Besserung ist vorerst sicherlich nicht in Sicht, was wohl mitunter auch mit der komplizierten Ehesituation Vishas im Zusammenhang steht und ihrem bisherigen Mangel an Erkenntnis darüber, was es eigentlich ist, was sie wirklich will und wie sie genau das überhaupt erreichen kann.
played by Antonia
last seen 22.03.2026
since 09.11.2025
position Prinzessin am Hof des Herbstes
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Design by: Jule & Anne; Text by: Beere, Romy & San