Hallo, Gast! Registrieren
Header
Das Revery ist ein ACOTAR / Reich der sieben Höfe-Forum, welches auf den Büchern von Sarah J. Maas basiert. Wir spielen in einer alternativen Timeline im Jahr 8036 und nehmen somit keinen Bezug auf Buchcharaktere und ihre Storyline. Bespielbar sind bei uns sowohl High, Gewöhnliche Fae oder auch Halb Fae und alle bekannten Höfe. Wir freuen uns auf dich!
Aktuelles
News Der erste Plot wurde angekündigt und wir fassen euch noch einmal neue inhaltliche Dinge zusammen. Zu den News.
19.01.26
Start: Endlich geht es los! Wir haben offiziell eröffnet und freuen uns, auf viele tolle Geschichten, Charaktere und vor allem Spannung.!
09.11.25
1. Plot Wir kündigen unseren ersten Plot an: Nymavelle.
Inplay Start Wir haben mit dem Inplay offiziell begonnen. Viel Spaß!
Zum Plot doch nicht nur den haben wir für euch bereit: Vom 30.01.2026 bis 01.02.2026 findet unser erstes Postingevent statt.
Hof der Nacht
Bekannt ist er am Hof nicht nur als oberster Kommandant der Nachtarmeen, seit dem Großen Krieg, hängt Acheran Morvayne auch der Titel als blutiger Schatten oder blutige Hand der Nacht an. Setzten sich die Gerüchte über ein angebliches Massaker das er begangen haben sollte, doch gerade weil er aus dem Hof der Nacht stammte womöglich mit etwas weniger Gegenwehr als das an anderen Höfen stattgefunden hätte, im Lauf der Zeit, etwas leichter fest.

Am Hof der Nacht selbst ist Acheran auf Grund seiner Position bekannt, aber auch, weil er eben kein cholerischer Anführer ist, der sich seinen Rang nur dadurch verdient hat, weil er genug seiner Truppen gegen ein Problem geworfen hat, bis sie es dann irgendwann überwunden haben. Da er praktisch sein gesamtes Leben, das immerhin schon 2349 Jahre andauert als Krieger für den Hof der Nacht verbrachte, ranken sich zahlreiche Gerüchte und Geschichten über sein Können und auch Schlachten die er anführte. Und sind damit aber auch Zeugnis dafür, dass es sich bei ihm nicht um den Typ Anführer handelt, der sich nur durch glückliche Zufälle und schicksalhafte Fügung in seine einflussreiche Position erhoben hat. Zu viele Fae können bezeugen, oder berichten an Kriegen und Kämpfen in diesen beteiligt gewesen zu sein, oder gar in unmittelbarer Nähe zu Acheran gekämpft zu haben, das sich dadurch, nebst dem etwas unterkühltem Image das er besitzt, auch eine gewisse Aura der Nahbarkeit damit verbunden hat. Sehen sie in ihm dadurch doch auch einen Anführer der sich nicht vor den Dingen scheut, die er seinen Untergebenen abverlangt.

Geboren in eine Familie die ihren Ruf und ihre Stellung am Hof der Nacht allem voran durch das Militär erlangte, schien der Weg den er eines Tages einschlagen würde von vorne herein klar. Und es kam wenig verwunderlich, auch wenn die Eltern sich eine Weile lang tatsächlich unsicher waren, ob der Sohn nicht doch auf einem anderen Pfad besser aufgehoben wäre, da die Kernmagie, die ihn zum seltenen Schattensänger machte durchaus auch auf andere Weise Anwendung finden könnte.
Letzten Endes aber wurden all diese Überlegungen verworfen und Acherans Wahl fiel wenig überraschend auf die Laufbahn als Kämpfer für den Hof der Nacht. Bald schon zeigte sich, dass es die richtige Wahl gewesen zu sein schien, da sich nicht nur herausstellte, dass er ein begnadeter Schwertkämpfer zu sein schien, sondern auch ein Händchen dafür besaß andere Fae anzuführen. Eben dieses Talent ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass er heute, über zwei Jahrtausende später, noch immer unter den Lebenden weilt und zahlreiche erfolgreiche Schlachten und Konfrontationen hinter ihm liegen.

Es mag eine Zeit gegeben haben, in der auch Acheran Dinge wie Prestige und Ehre oder Ansehen für die Familie als seine Ziele verfolgte. Wieder und wieder in direkten Konfrontationen mit anzusehen wie Fae, egal woher sie stammten und wen sie als Vorfahren benennen konnten, auf die gleiche brutale oder gar elendige Weise ums Leben kamen, ernüchterte ihn jedoch sehr, sehr schnell.
Und so sehr, dass Acheran auch heute noch wenig Sinn darin sieht diesen Dingen hinterher zu eifern, oder besonderen Wert beizumessen.
Was bringt Ehre, wenn man fernab derjenigen die sie für wichtig erachten, mit einem Schwert im Rücken überwältigt wird?
Was bringt das vermeintliche Prestige der eigenen Abstammung, wenn man in Schlamm und Blut zwischen den entstellten, leblosen Körpern einstiger Kameraden kauert, während der Feind ein Bombardement magischer Angriffe auf die eigenen Reihen niedergehen lässt?

Diese Ansichten verkündet er jedoch nicht lautstark, es sind jedoch bedenken, die auf Grund der jüngsten Ereignisse in und zwischen den Höfen, mehr und mehr an Kraft gewinnen und immer öfter aus den Tiefen seiner Gedanken empor steigen. Acheran ist kein Reformer im aktiven Sinne, doch seine Haltung und entsprechend beeinflusste Art des Anführens machen kein Geheimnis daraus, das er auf bestimmte Dinge die anderen High Fae immens wichtig scheinen, nichts gibt. Eeinsichten die sich ebenfalls auf seine Erfahrung durch die zahlreichen Kriege und Auseinandersetzungen zurückführen lassen und insbesondere am zurückliegenden Großen Krieg, kann man es auch den lernresistentesten Fae aufzeigen, wie diese Dinge die Welt auf mannigfaltige Weise beeinflussen und neu ordnen. Ob man das will oder nicht...
Und ganz gleich wie aufgeschlossen und progressiv Acheran in seinen Ansichten sein mag, geht es ihm nicht darum die Welt zu verändern, sondern darum Ordnung und Stabilität aufrecht zu erhalten.
played by M
last seen 31.01.2026
since 14.11.2025
position Kommandant der Armeen der Nacht | General
Die Wege des Kessels sind unergründlich, so oder so ähnlich lautet das Sprichwort, welchem Endymion die ersten ca. 250 Jahre seines Lebens relativ wenig Bedeutung beigemessen hatte. Schließlich war sein Lebensweg beschlossene Sache gewesen: eines Tages würde er der High Lord des Hofes der Nacht werden, so wie sein Vater und dessen Vater zuvor. Über zwei Jahrhunderte lang wurde er für diese Rolle ausgebildet, kämpfte als Thronanwärter im Großen Krieg und war zu jeder Sekunde bereit, sein Leben für seinen Hof zu lassen. Auch wenn ihm das Schicksal trotz all seiner Bemühungen nicht Hold sein wollte, so hatte sich zumindest dahingehend nichts geändert: für den Hof würde Endymion alles tun. Tut auch alles - im Rahmen seiner eingeschränkten Möglichkeiten.
Verwalter des Hofs der Albträume schimpft man ihn seit nunmehr 25 Jahren, doch nur die wenigsten wissen, dass er dessen Gefangener ist. Unmittelbar vor der 10. Jahrestagsfeier, die er gemeinsam mit seiner Geliebten, Alyra Selraz, hatte feiern wollen, entschloss sich sein Bruder Velrian, den der Kessel mit der Macht des High Lords beerbte statt seinen älteren Bruder, Endymion zu verbannen und auch seine Kräfte hinter Schloss und Gitter zu legen. Endymion ist heute ein Schatten seiner selbst, kaum zu erkennen von all jenen, die ihn als offenen Mann kennen, welcher dem Volke nahe steht und sich regelmäßig mit selbigem austauscht, um so ein umfängliches Bild von ihm zu haben. Grausam nennt man ihn mittlerweile, erbarmungslos, als würde es ihm eine Freude bereiten mit eiserner Hand über den Hof zu amtieren. Vielmehr jedoch ist es eine Notwendigkeit, die sein Überleben sichert, gibt es doch genug Fae unterm Berg, die der Familie Nytheris alles andere als wohlgesonnen sind. Nicht nur einmal hatte man Endymion bereits nach dem Leben getrachtet und es war schlichtweg seiner eigenen Voraussicht und den wenigen, vertrauensvollen Kontakten, die er nunmehr sein Eigen nennen konnte, zu verdanken, dass er noch am Leben ist.
Geboren im Zeichen der Mirelya, fängt Endymion immer mehr daran zu zweifeln, dass sein Sternenbild, auf welches er immer viel gegeben und welches er mit Stolz vertreten hat, auch tatsächlich zu ihm passt. Seine Empathie hatte Einbußen wegstecken müssen, seine Großzügigkeit darf nicht mehr an die Oberfläche. All jene Eigenschaften, die versprochen hatten, ihn zu einem guten High Lord zu machen, sind nun diejenigen, die ihn den Kopf kosten könnten, wenn er einen falschen Schritt tätigt. Man könnte natürlich dennoch argumentieren, dass sein Verantwortungsbewusstsein und seine Hingabe auch weiterhin unangefochten sind, doch es fällt Endymion unsagbar schwer, positive Eigenschaften an sich festzumachen, wenn er doch für so viel Leid und Unheil sorgt ... sorgen muss.
Dass der Hof des Winters nun eine High Lady hat, ist auch bis zu Endymion vorgedrungen. Es ist eine Neuigkeit, die er so nicht hatte kommen sehen und die für verwundertes Stirnrunzeln auch bei ihm sorgt. Im Gegensatz zu vielen anderen High Fae, die das Konzept einer Low Fae als High Lady einer Perversion gleichstellen, überwiegt bei Endymion Rationalität und Neugierde. Warum war dem so? Was hat das Schicksal für sie alle im Schach? Und könnte man diese Kehrtwendung nicht auch als Chance sehen, statt als Kriegserklärung an alles was man war und kannte? Gleichzeitig aber sieht Endymion sich nicht in der Verantwortung, sich darüber Gedanken zu machen; seine Sorge gilt lediglich dem Volke, welches nicht in noch einen Krieg hinein verwickelt werden sollte.
played by Maya
last seen 11.01.2026
since 16.11.2025
position Verwalter des Hofs der Albträume
Macht und Reichtum, das sind Wörter, die man mit Familie Aedrys assoziiert. Doch da sind auch die Gerüchte um einen Fluch, um schwaches Erbmaterial, sowie die jahrhundertealte Fehde zwischen ihnen und den Velanoires, die Schatten auf das Imperium wirft, welches die Familie sich vor Generationen aufbaute. Schon früh lernte Eryon, die Welt nicht wissen zu lassen, was in seinem Kopf vor sich ging. Er baute eine Mauer aus Eis auf, um sich selbst zu schützen und die Erziehung seines Vaters zu überleben. Schwer zu greifen - das ist Eryon Aedrys. Geboren in eine Familie, die von Extremen geprägt ist, brach man ihm mit fünf Jahren nachhaltig das Herz. Seitdem kämpft Eryon jeden Tag dafür, genug zu sein und verliert sich in diesem Streben auch gerne mal selbst. Er ist ein Mann der Widersprüche, er kann charismatisch und abenteuerlustig, aber genauso gut verschlossen und abgestumpft sein. Für seine Stimmung gibt es keine Vorhersage, für sein Handeln keine Garantie. Von seinem Vater zu einer Waffe geschmiedet und stets nach der Liebe seiner Mutter und seines Zwillingsbruders strebend, vergisst Eryon manchmal, dass auch er nur ein normaler Fae ist und Grenzen hat. Das auch er nicht unverwundbar ist, auch wenn er sich ebendies gerne einredet. Hat man das Eis gebrochen, so findet man in ihm einen loyalen Freund. Eryon strebt primär danach, geliebt und akzeptiert zu werden und würde für seine Familie, aber auch seine Freunde alles tun, sollten beide Parteien nicht im Konflikt stehen. Er arbeitet im Familiengeschäft und wird von seinem Vater zum nachfolgenden Geschäftsführer der Waffenschmiede Aedrys herangezogen – etwas, dass ihn zu großen Teilen seiner Zeit in den Alptraumhof verbannt. Ein Ort, den er nicht unendlich schätzt, der jedoch zu ihm gehört wie sein Zwillingsbruder Rheos, der seiner selbst in der Schmuckmanufaktur in Velaris hausiert. Während seiner Ausbildung stand Eryon selbst in der Schmiede, heute ist er vermehrt mit dem Papierkram beschäftigt, schließt neue Verträge und plant gemeinsam mit seinem Vater die Zukunft des Unternehmens. Manch einer bezeichnet ihn als den Schatten seines Vaters, doch genau das möchte Eryon nicht sein. Während er nach der Liebe und Aufmerksamkeit seiner Mutter strebt, versucht er gleichzeitig alles dafür zu tun, nicht wie sein Vater zu werden. Er lebt somit ein Paradoxon, dass er bis heute nicht hat auflösen können und das verhindert, dass er sich je als gut genug ansieht.
played by Caro
last seen 18.01.2026
since 11.11.2025
position Stellv. Geschäftsführer Aedrys Waffenmanufaktur
Wo die Familie Elysiae vor einigen Jahrhunderten am Hof der Albträume noch Ansehen und Wohlstand genoss, ist sie heute nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Fähigkeit der Vergoldung lag einst tief im Blut seiner Vorfahren, doch sie übersprang mehrere Generationen der väterlichen Linie. Dadurch führte die Familie zwar kein armes, aber dennoch ein eher bescheidenes Leben, zumindest für die Verhältnisse der High Fae.
Erst mit Khaos kehrte die Kernmagie der Vergoldung in die Familie zurück. Doch statt Stolz oder echter Zuneigung sah er bei seinen Eltern nur Erwartung, Berechnung und Furcht. Sie erkannten das Nutzenpotenzial seiner Magie, während sie zugleich vor dem Wesen zurückschreckten, das ihr Sohn war. Khaos weigerte sich, sich ausnutzen zu lassen, vor allem von jenen, die nie in der Lage waren, ihn wirklich zu lieben.
Wenn man Khaos Elysiae nämlich des Mitgefühls beschuldigen würde, würde er vermutlich lachen. Seit er denken kann, war er anders als die meisten: kühl, kalkuliert, frei von moralischen Grenzen und vollkommen unberührt von Empathie. Während andere im Hof der Nacht in Schatten und Geheimnissen aufgehen, scheint er selbst wie ein Schatten zu sein, der sich jeder Form von Kontrolle durch andere entzieht.
Seine Kernmagie, die Vergoldung, würde er selbst nur belächeln. Für manche mag sie ein Werkzeug sein, um an Reichtum zu gelangen, doch Geld war für ihn nie von Bedeutung. Besonders in jungen Jahren empfand er seine Fähigkeit als Fluch und beneidete andere darum, die Dunkelheit kontrollieren zu können. Die vermeintliche Lücke, die seine Kernmagie hinterlässt, hat er durch disziplinierte Praxis ausgeglichen: Wo sich viele Fae blind auf Magie verlassen, lernte er, das Schwert mit der Präzision eines Meisters zu führen.
Mit der Zeit fand er sogar im Kampf einen begrenzten Nutzen in seiner ungeliebten Gabe, sodass der ursprüngliche Hass zu einer kühlen Abneigung verblasste. Doch seine Beziehung zu seiner Magie blieb immer distanziert und wurde nie vertraut.
Seit Jahrhunderten steht Khaos auf eigenen Beinen. Nach dem vertuschten Mord an seiner Schwester kappte er alle Verbindungen zu seiner Familie und zog weiter, ohne je zurückzublicken. Seither durchstreift er das Land, arbeitet dort, wo man ihn bezahlt, und hält sich dennoch einen festen Wohnsitz am Hof der Albträume. Ein Ort, der seiner Natur entspricht, auch wenn er sich nie ganz zugehörig fühlt.

Khaos bewegt sich mit einer selbstverständlichen Gelassenheit durch die Welt, immer beobachtend, merkt sich alles was wichtig ist und achtet stets mit einem präzisen Blick auf die Schwachstellen anderer. Er ist jemand, der eher Strukturen analysiert als Teil davon zu werden, und jemand, dessen Loyalität man sich nicht verdienen, sondern ganz einfach erkaufen muss. Sein Charme ist effektiv, gefährlich und von einer eleganten Fassade getragen, hinter der sich nichts als Berechnung und das Bedürfnis nach absoluter Freiheit und Eigenständigkeit findet.
Besonders der grosse Krieg verhalf ihm zu genau dem, was er suchte. In dieser Zeit liess er seine Familie endgültig hinter sich. Eine Welt, die ohnehin auseinandergerissen und erschüttert war, bot den perfekten Nährboden für jemanden wie ihn, um sich als nützlich zu erweisen. Es gab viel zu hören und zu beobachten, viele Informationen, die er an seinen Hof senden konnte, und noch mehr Gelegenheiten, Menschen so zu manipulieren, dass sie ihm bereitwillig mehr preisgaben, als sie eigentlich sollten. Auch sein Können als Assassine stellte er in dieser chaotischen Phase unter Beweis, was trotz seines jungen Alters eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz hinterliess. Krieg und Konflikt hatten ihn schon immer belebt, denn sie wirkten wie ein Gegengift gegen die allesverschlingende Langeweile, die seit jeher in ihm nistet. Das Thema Krieg selbst liess ihn jedoch kalt und er weigerte sich persönlich, eine moralische Seite wählen zu müssen.
Auch heute, Jahrhunderte später, wo erneut ein Krieg am Horizont aufzieht, bleibt Khaos gleichgültig. Politische Dispute sowie die Differenz zwischen Fae und High Fae bedeuten ihm nichts. Er verurteilt niemanden wegen dessen Ursprung und kümmert sich weder um Moral noch um Gleichberechtigung oder Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit. Sein einziges Ziel war es immer, seine eigene Freiheit auszuleben und die stete Langeweile zu bekämpfen, die ihn begleitet wie ein alter Schatten.
Wer die Zeit findet und ihn länger beobachtet, erkennt schnell, dass seine Präsenz eine seltsame Mischung aus unerschütterlicher Ruhe und unterschwelliger Bedrohung ist. Er ist weder laut noch aufdringlich, doch immer genau dort, wo er sein will. Manche fühlen sich von dieser kontrollierten Zurückhaltung angezogen, andere unwohl, ohne so richtig zu verstehen weshalb.
Er gibt wenig von sich preis, wirkt unnahbar und schwer zu greifen, doch gerade diese Distanz macht ihn für manch anderen faszinierend. Khaos ist definitiv kein Held, selten ein Retter und kein guter Mann. Er ist eine Waffe und er entscheidet selbst, für wen er geschliffen wird. Doch letztendlich dient er vor allem seinen eigenen Interessen.
Um seinen Bewegungsradius zu erweitern, übernimmt er gelegentlich Schutzaufträge für Händlerkarawanen oder reist als offizieller Bote zwischen den Höfen. Dabei nutzt er sowohl seine familiären Verbindungen zum Hof des Morgens als auch vermeintlich neutrale Aufgaben als Vorwand, um Hofgrenzen zu überschreiten. Gelegentlich gibt er vor, bestimmte Rituale durchzuführen oder nach seltenen Materialien und Inspiration für seine Kunst zu suchen. Lügen, die nur wenige hinterfragen. Diese Freiheit erlaubt es ihm, Informationen zu sammeln, potentielle Gefahren abzuschätzen oder schlicht seine Langeweile zu vertreiben, ohne sich jemals wirklich binden zu müssen.
played by Zir
last seen 31.01.2026
since 18.11.2025
position Reisender | Informant | Assassine
Nymera, auch Nyx genannt, entstammt der Familie Nytheris. Sie ist die Cousine väterlicherseits. Während ihr ältester Bruder die Erziehung ihres Vaters „genoss“, kümmerte sich ihre Mutter hingebungsvoll um sie. Somit kam sie kaum mit der Gewalt ihres Vaters in Berührung und erfuhr dafür die Liebe ihrer Mutter. Vermutlich ist das der Grund, weswegen ihr ältester Bruder sie hasst - sie bekam das, wonach er sich immer sehnte. Als sie gerade volljährig wurde, wurde sie mit einem High Fae verheiratet, da ihr Vater glaubte, da er sich von der Ehe einige positive Aspekte erhoffte - mehr ansehen am Hof der Nacht zum Beispiel.
Doch für Nyx wurde die Ehe zum Albtraum, geprägt von Gewalt und Missbrauch. Sich ihrem Mann zu widersetzen, brachte nur Gewalt und Streit mit sich. Aber über die Jahre hinweg lernte sie, wie sie ihre Worte nutzen konnte, um das zu bekommen, was sie wollte. Obwohl die Ehe minder glücklich war, nutzte sie zumindest das Geld ihres Mannes, um sich davon etwas zu „gönnen“. Offiziell. In Wahrheit versuchte sie aber der ärmeren Bevölkerung zu helfen. Um Buße zu tun, für das, was ihr Mann anderen antat. Später wurde ihr ihre Fähigkeit - das Sternenweben - nützlich. Als Kind vor ihrem Vater verborgen, trainierte sie heimlich und nun konnte sie sie endlich gegen ihren Mann anwenden. Sie erspürte die unsichtbaren Fäden, die ihren Mann und seine sogenannten Freunde verband, spürte den Hass, die eisige Kälte der Fäden und verstärkte dieses Band. Aus tiefer Abneigung wurde abgrundtiefer Hass, der soweit ging, und einen Komplott gegen ihn spann. Alles andere lief ohne ihr zu tun. Ihr Mann wurde getötet und Nymera war frei. Während sie offiziell als Witwe trauerte, nutzte sie heimlich ihr Erbe, um sich ein neues Leben in Velaris aufzubauen.
Es war das erste Mal, dass sie eigene Entscheidungen treffen durfte. Während ihrer Ehe fand sie in den Sternen Trost und beschloss nun, sich den Studien der Sternen zu widmen - sie wurde Astrologin. Gleichzeitig agierte sie heimlich unter Velrian als eine Art Diplomatin, indem sie auf seinen Wunsch hin Bündnisse verstärkte - immer ganz im Sinne des Nachthofes und nie zu Lasten anderer. Denn ihre Gabe wollte sie für Gutes einsetzen. Mit mittlerweile nun 220 Jahren fühlt sie sich geerdeter denn je. Doch die Sorge um einen erneuten Krieg bleibt. Lady Winter brachte die gesamte Weltordnung durcheinander. Einzig und alleine die Tatsache, dass sie eine Frau ist und das höchste Amt bezieht, bewundert Nyx und begrüßt sie herzlich. Es wird Zeit, dass auch Frauen in einer Männer dominierten Welt endlich mehr Rechte zugesprochen werden. Aber eine gewöhnliche Fae, die vom Kessel auserwählt wurde? Würde nun ein neues Zeitalter heran brechen, indem auch gewöhnliche Fae High Lord oder gar High Lady werden konnten?

Nymera ist - entgegen der Erwartungen - weniger von Gewalt geprägt. Sie nutzt ihre Worte für Diplomatie, um andere zu beruhigen. Sie ist selbstbewusst. Selbstbewusst genug, um sich zu schwören, nie wieder der Besitz eines Mannes zu sein. Sich nie wieder unterzuordnen. Sie möchte ihren eigenen Weg gehen.
played by Tini
last seen 07.01.2026
since 15.11.2025
position Astrologin, inoffiziell: Diplomatin
Obsindra ist vor allem eines: gesellschaftlich anerkannt. Das rührt nicht nur daher, dass sie einem Schmuckimperium entstammt und ihre Familie bereits seit vielen Jahrhunderten sowohl als einer der größten Arbeitgeber am Hof der Nacht fungiert, sondern auch diverse Ehrenämter besetzt. Generell genießt das Schmuckhaus Schattenquarz viel Prestige in Velaris und darüber hinaus auch einen guten Ruf an anderen Höfen. Insbesondere zu Zeiten des großen Krieges gelang es dem Unternehmen, vermeintlich schwächere Konkurrenten zu übernehmen und den Einfluss auf das Juwelier- und Mienengeschäft deutlich zu mehren. Obsindra selbst dient dem Fortbestand dieses Wohlstandes als Facettiergelehrte, indem sie nicht nur die Edelsteine aus den familieneigenen Mienen aufarbeitet- und nach Kundenwünschen verarbeitet, sondern inzwischen auch punktuelle Magie einfließen lässt, um besagten Edelsteinen damit eine weitere, eher nützliche Funktion zu geben. Neben ihrer Arbeit, in der sie zur Gänze aufgeht, hält sie sich gern innerhalb der Gesellschaft auf und nutzt jede sich bietende Gelegenheit für ein Zusammenkommen mit Anderen. Unterschiede allein aufgrund der Herkunft sind für die Velanoire ein Fremdwort, sie betrachtet jedwede Wesen in Prythian mit den selben, bernsteinfarbenen Augen und misst diese an ihrem Charakter und nicht unexistenten Besitzansprüchen. Entsprechend offen aber auch erwartungsvoll und loyal steht sie dem neuen High Lord des Hofes gegenüber und auch der Frage, wie er wohl auf den Umbruch reagieren wird, der erst kürzlich ganz Prythian erschütterte. Den dass es den Fae am Hof der Nacht grundsätzlich gut geht, ist für die Velanoire unbestritten, weshalb sie ihr Leben vorerst auch in dem Maß weiterführen wird, in dem sie es immer getan hat: anspruchsvoll, ereignisreich und natürlich unkonventionell. Denn Obsindra stößt sich nicht daran, wenn jemand die Nase über ihre Ansichten oder ihr Verhalten rümpft. Sie erledigt Dinge auf ihre Art und Weise und steht auch voll und ganz dahinter. Sie zu mögen kann bisweilen ein kleines Unterfangen sein, doch wenn man hinter die Fassade schaut, die von Sturheit, Sarkasmus und auch einer Prise Melancholie geprägt ist, so gewinnt man eine Verbündete auf die man sich nicht nur verlassen kann, sondern die gerne auch mal Kämpfe austrägt, die nicht ihre eigenen sind. Alles unter vorherigen Abwägen der Konsequenzen, versteht sich.
played by Lotte
last seen 10.01.2026
since 17.11.2025
position Facettiergelehrte
Als Sohn eines High Fae aus den familiären Reihen des High Lords und einer Illyrianerin, war Seraphars Entstehung weder geplant oder gewünscht und zeugt tagtäglich von den Verfehlungen des vermeintlich starken Geschlechts am Hof der Nacht. Als SAchandfleck zum Sterben in dem dreckigsten Loch zurückgelassen, dass das Gebiet der Illyrianer so bot, wuchs er aber dennoch vergleichsweise liebevoll durch die Aufopferung seiner Mutter auf. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt in seiner Kindheit, an dem er nicht nur seinen Nachnamen- und damit die offizielle Verbindung zum High Lord erhielt, sondern auch den Händen eben jener Illyrianerin entrissen wurde, um fortan ein Dasein am Hof der Albträume zu fristen. Eine Fehlentscheidung, wie sein Vater schnell feststellen musste, denn weder psychische Folter- noch körperliche Züchtigungen sorgten dafür, dass Seraphar sich der am Hof herrschenden Etikette annahm und jene Linie fuhr, die sein Vater für ihn vorgesehen hatte. Anpassungsfähigkeit ist in dem Sprachgebrauch des Halbillyrianers nicht zu finden, ebenso wie verbale Ausdrucksstärke allgemein ein Fremdwort für ihn ist. Seraphar sagt, wonach ihm der Sinn steht und drückt seine Ansichten noch viel lieber körperlich aus. Ein gewisser, rauer Charme ist ihm durchaus zuzuschreiben, vor allem wenn er das Objekt seiner Begierde am Hals gepackt gegen die nächste Wand drückt und wahlweise süße Nichtigkeiten- oder hasserfüllte Todesdrohungen in die zumeist spitzen Ohren flüstert. Das durch seine Adern eher Adrenalin als Blut fließt, ist unschwer zu erkennen, ebenso wie die tödliche Präsenz die ihn umgibt und nicht ausschließlich daher rührt, dass er sich von der Verpflichtung gegenüber der Legion der Illyrianer zum Henkermeister am Hof der Nacht erhob und für all die Arbeiten zuständig ist, die schmutzig und hässlich sind. Auf eine perfide Art und Weise bringt die Tätigkeit ihm Genugtuung, hilft seinen unruhigen Geist im Zaum zu halten und seine Finger zu beschäftigen, wobei er ein gewisses Maß an Kreativität an den Tag legt, wenn es darum geht, die Art des Dahinscheidens zu bestimmen. Seinen Cousins gegenüber ist er stets loyal, wenngleich er noch immer die leise Hoffnung hegt, dass sich mit dem erst kürzlich erfolgten Machtwechsel vielleicht etwas an der Situation insbesondere der Frauen am Hof ändern wird. Denn jene Fae in seinem ganz persönlichen Umfeld sind es, die sein Leben maßgeblich in den Händen halten und deren Wohlergehen ihm wirklich am Herzen liegt.
played by Lotte
last seen 10.01.2026
since 29.11.2025
position Henkermeister
Das Vermächtnis der Familie, die vor weit über zehntausend Jahren aus Theia und Fionn hervorgegangen ist, ist das Sternenlicht, aus dem sie geboren wird. Varda ist der letzte verbliebene weibliche Nachkomme, dem die Magie der Sterngeborenen innewohnt, nachdem ihre ältere Schwester Serai vor Jahrhunderten ums Leben kommt. Doch es ist nicht nur die Pflicht, Theias heilige Linie fortzuführen, die auf Varda lastet, sondern auch das göttliche Schicksal, als Hohepriesterin zu dienen. Varda selbst hat in ihrem langen Leben nie Ambitionen dahingehend verspürt. Seit sie denken kann, will sie nichts anderes sein, als eine Kriegerin der Nacht, doch obwohl sie darin ein Potential zeigt, das seinesgleichen sucht, ist es ihr nicht gegeben, diesen Weg auch wirklich einzuschlagen. Serais Tod, der Vardas ganze Welt erschüttert, ändert ihren gesamten Fokus und sie entscheidet sich dazu, Serais Weg für sie fortzuführen. Varda nimmt Serais Platz als Hohepriesterin der Nacht ein, nachdem sie von der Mutter dazu erwählt wird und widmet all ihre Energie und Aufmerksamkeit dem einen Ziel – das zu tun, das ihre Schwester hatte tun wollen. Und obwohl Varda alles, das sie hat, darauf verwendet, obwohl sie alles dafür tut, gelingt es ihr doch nicht, das Leben als Kriegerin vollends abzulegen. Stattdessen wird sie unter den Dienerinnen der Mutter zur gefürchteten Klinge, die den Glauben verteidigt.

Sie ist eine Erscheinung, die Respekt einfordert und doch niemals darum bittet. Nach außen wirkt sie unerschütterlich, stolz, beinahe unnahbar. In Velaris genießt sie den Ruf einer Frau, die mit ihrem Licht die Finsternis selbst vertreibt. Und dennoch birgt jeder Schritt, den sie macht, die Schwere einer Last, die nur sie selbst kennt. Jene ständige Erinnerung daran, dass ihr ganzes Leben eine Entscheidung ist, die sie nie wirklich treffen konnte. Nicht Priesterin aus Überzeugung, nicht Kriegerin aus Leidenschaft. Sondern beides und keines zugleich.

Den Großen Krieg durchlebt Varda im Schatten von Tempeln, als Verteidigerin der heiligen Artefakte, die unter keinen Umständen in die falschen Hände fallen dürfen. Sie kämpft an der Seite ihrer Mitschwestern, führt Schwert und Dolch nicht für Ruhm, sondern für den Schutz dessen, was für Prythian unersetzlich ist.

Trotz der Härte und Erhabenheit, die sie ausstrahlt und trotz ihrer Herkunft hegt Varda keine Verachtung gegenüber den gewöhnlichen Fae, im Gegenteil. Varda sieht Stärke in jenen, die seit Jahrtausenden im Schatten ihrer Art leben müssen. Sie sieht Würde in ihrem Überleben, in ihrer Beharrlichkeit. Würde, die in den Hallen der höheren Gesellschaft zu oft ignoriert wird. Doch ihre Position zwingt sie dazu, ihre Sichtweise zu verbergen. Eine Hohepriesterin darf zweifeln, innerlich, aber niemals offen an den Strukturen, die sie vertritt. Die politischen Unruhen der Gegenwart setzen diese Fassade unter zunehmenden Druck. Die Ernennung einer High Lady, so sehr sie sie selbst auch begrüßen mag, erschüttert jahrtausendealte Traditionen, an denen Varda schon aus Loyalität zu ihrer Schwester unbedingt festhalten muss. Sie ahnt, dass eine ihrer Mitschwestern ihre Hände in dieser Entwicklung zu haben scheint und obwohl Varda die leise Veränderung in den Herzen der Fae spürt, kann sie nicht gutheißen, wie brüsk das Gleichgewicht des Glaubens gekippt wird.

Und so bewegt Varda sich immer zwischen den Welten: Priesterin und Kriegerin, Bewahrerin und Zweifelnde, Erbin des Sternenlichts und doch eine Frau, die sich nicht zum ersten Mal in ihrem langen Leben fragt, wer sie ohne ihre Herkunft wäre, während sie in den Nachthimmel hinaufblickt. Vielleicht zu Serai, vielleicht zu Theia. Vielleicht zu einem Schicksal, das endlich ihr eigenes ist, wenn sie den Mut findet, es einzufordern. Doch bis dahin bleibt Varda Aestera das, was sie immer gewesen ist. Die Klinge des Sternenlichts. Die Bewahrerin des Glaubens. Und die, die unerschütterlich zwischen Pflicht und Sehnsucht steht, während die Welt sich um sie herum verändert.
played by Lucy
last seen 31.01.2026
since 17.11.2025
position High Priestess der Nacht
Als Zweitgeborener eines alten Hauses des Nachthofes wuchs Velrian stets im Schatten seines älteren Bruders Endymion auf, der von Geburt an als Thronfolger auserkoren wurde. Während Endymion die Ideale von Stärke, Ehre und Tradition verkörperte, war Velrian der stille, wachsame Beobachter. Neugierig. Sensibel. Verträumt. Ein Kind, das lieber lauschte als sprach.
Doch als ihr Vater nach einer Krankheit starb, traf der Kessel eine Entscheidung, die alles veränderte: Er wählte Velrian. Nicht den Erstgeborenen, sondern den Zweitgeborenen.
Das ist nun 26 Jahre her. Im ersten Jahr seiner Herrschaft war Velrian offen, beinahe mild. Er stellte Fragen, suchte Rat, versuchte, sich einzufinden in einer Rolle, die ihm nicht zugedacht war. Doch der Druck wuchs. Die Stimmen wurden lauter, dass Endymion der bessere Herrscher gewesen wäre. Also veränderte sich Velrian. Er wurde kontrollierter und versteckte seine Schwächen. Ein Jahr nach seiner Ernennung verbannt er seinen Bruder Endymion an den Hof der Albträume. Offiziell aus politischen Gründen. In Wahrheit aus Angst. Angst, dass der Thron nie wirklich ihm gehört. Seitdem hat er seinen Bruder nicht mehr gesehen.
Velrian herrscht mit Präzision. Er ist strategisch und unerbittlich. Er duldet keine Unordnung, keine offenen Rebellionen – auch keine stillen. Seine Entscheidungen wirken hart, doch sie folgen stets einem Ziel: Stabilität. Kontrolle. Macht.
Er wurde unter dem Sternbild Thalyra geboren, der Sängerin im Nebel – Sinnbild für Nostalgie, Sehnsucht und stille Dunkelheit. Wie sein Zeichen schwankt auch Velrian zwischen kühler Klarheit und innerer Zerrissenheit. Er ist intelligent, besonnen und vorausschauend – doch tief in ihm lebt Misstrauen. Nicht gegen andere, sondern gegen sich selbst. Er fragt sich, ob der Kessel sich vielleicht geirrt hat.
Seine Mutter, einst eng verbunden mit beiden Söhnen, lebt heute zurückgezogen. Sie darf Endymion noch besuchen – aber nur selten. Anfangs durfte sie frei reisen, doch Velrian gefiel es nicht wie oft seine Mutter seinen Bruder aufsuchte. Heute erlaubt er ihr nur noch ein bis zwei Besuche im Jahr.
Sein Ruf innerhalb des Hofes ist zwiespältig. Einige nennen ihn einen kalten, aber fähigen Herrscher. Andere fürchten ihn. Doch alle wissen, dass man sich seine Loyalität verdienen muss – und wer sie verliert, bekommt sie kein zweites Mal zurück.
Velrians Haltung gegenüber gewöhnlichen Fae ist distanziert, aber nicht herablassend. Er sieht sie als Teil des Hofes – als Rädchen im System, das funktionieren muss. Er behandelt sie nicht offen schlechter, aber auch nicht als gleichwertig. In seinem Weltbild herrscht Ordnung, keine Gleichheit.
Die High Fae hingegen betrachtet er mit einer Mischung aus Freundschaft, Rivalität und Kontrolle. Besonders denen gegenüber, die seine Position hinterfragen könnten, begegnet er mit Misstrauen.
Der Hof der Nacht ist zweigeteilt – in den Hof der Träume und Albträume. Für Velrian gehören beide Seiten dazu. Er sieht darin keinen Widerspruch, er akzeptiert die Teilung. Die Stadt Velaris schützt er mit aller Kraft, nicht aus Zuneigung, sondern weil sie das Herzstück seines Hofes ist. Doch seine Aufmerksamkeit gilt auch dem Hof der Albträume. Er will ihn führen – so wie jeden anderen Teil seines Hofes. Doch solange Endymion dort lebt, lässt Velrian ihn im Auge behalten. Es geht ihm um Macht – aber auch um Sicherheit. Denn tief in Velrian bleibt die Angst, dass sein Bruder eines Tages zurückkehren will.
Seit dem Auftauchen der High Lady vom Winterhof ist Velrian noch misstrauischer geworden. Eine gewöhnliche Fae mit solcher Macht – das passt für ihn nicht zusammen. Er ist klar gegen sie, auch wenn er es nie offen sagt. Doch in seinem Hof ist die Ablehnung deutlich zu spüren.
Zu den Unruhen zwischen den Höfen äußert Velrian sich selten. Doch in den stillen Fluren seines Palastes werden Informationen gesammelt, Wetten abgeschlossen, Allianzen geprüft. Wenn die Welt sich neu ordnet, dann nicht ohne ihn – und schon gar nicht gegen ihn.
played by Sarah*
last seen 30.01.2026
since 09.11.2025
position High Lord | Hof der Nacht
Als Kind eines High Fae und einer Astralith Fae wuchs Viorel zwischen den Welten auf. Sie hat sich nie einer der beiden wirklich zugehörig gefühlt, lernte jedoch zuzuhören und sich anzupassen. Zu Beginn war es im Wesentlichen ein Schutzmechanismus, der sich später zu ihrem größten Vorteil herauskristallisieren würde. Während man sie in ihrer Kindheit und Jugend am Hof der Albträume als zurückgezogenes, schüchternes Kind einer gesellschaftlich am absteigenden Ast angesiedelten Familie kannte, ist sie mittlerweile eine femme fatale, die dem inneren Kreis des High Lords der Nacht angehört. Während sie gerne behauptet, dass gesellschaftliches Schäkern ihr in die Wiege gelegt wurden, ist die Wahrheit eine andere. Alles, was sie darstellt, ist eine hart erarbeitete, über Jahrzehnte polierte Fassade. Blickt man in die tiefen Sternenaugen, versinkt man im Nachthimmel. Sie ist eine ausgezeichente Tänzerin und Rednerin, die weiß, wie sie Mimik und Gestik zum Einsatz zu bringen hat. Ihre größte Schwäche ist wohl ihr eigener Stolz und die Angst auf jemanden zu treffen, der erkennt, was sie mit größter Mühe zu verbergen versucht.

Als äußerst unversöhnliche Person mit ausgezeichnetem Gedächtnis scheint man Rachsucht regelrecht als eine ihrer bevorzugten Freizeitbeschäftigungen zu sehen. Praktischerweise haben Fae eine äußerst lange Lebensspanne, weswegen man Pläne in diese Richtung im Zweifel auch über Jahrhunderte ziehen kann. Obwohl sie ihren Vater und dessen neue Familie bevorzugt ignoriert, ist sie dabei sich detailliert zu überlegen, wie sie ihn für das, was ihr selbst und ihrer Mutter angetan hat, büßen zu lassen. Den Drang direkt zu handeln, weiß sie für gewöhnlich gut zu unterdrücken, indem sie sich selbst versichert, dass ihre Zeit noch kommen wird. Viorel ist eine geborene Spionin, die stets die Augen und Ohren nach Gerüchten, Geschichten und Informationen offen hält. Manchmal ist es auch die Welt selbst, die ihr das eine oder andere zuflüstern möchte.

Dass sich die Welt scheinbar im Umbruch befindet, sollte ihr möglicherweise Angst einjagen. Tatsächlich fällt es ihr schwer ihre Faszination von den neuen Möglichkeiten zu verbergen. Von ihrem High Lord wurde sie an den Hof des Winters geschickt, um Informationen über Lady Winter einzuholen. Nicht nur, dass es eine Frau geschafft hat, sich selbst auf den Thron zu erheben - sie ist auch eine Low Fae. Sie ist genau das, was Viorel Zeit ihres Lebens versucht hatte, nicht zu sein, da ihr mehrfach die bessere Stellung der High Faes vor Augen geführt wurde. Zeitgleich spürt sie ihre eigene Loyalität ihrem High Lord gegenüber schwanken. Jenem, dem sie so viel in ihrem Leben zu verdanken hat.
played by Sarah
last seen 31.01.2026
since 09.11.2025
position Spionin
Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 MyBB Group.
Design by: Jule & Anne; Text by: Beere, Romy & San