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Das Revery ist ein ACOTAR / Reich der sieben Höfe-Forum, welches auf den Büchern von Sarah J. Maas basiert. Wir spielen in einer alternativen Timeline im Jahr 8036 und nehmen somit keinen Bezug auf Buchcharaktere und ihre Storyline. Bespielbar sind bei uns sowohl High, Gewöhnliche Fae oder auch Halb Fae und alle bekannten Höfe. Wir freuen uns auf dich!
Aktuelles
News Der erste Plot wurde angekündigt und wir fassen euch noch einmal neue inhaltliche Dinge zusammen. Zu den News.
19.01.26
Start: Endlich geht es los! Wir haben offiziell eröffnet und freuen uns, auf viele tolle Geschichten, Charaktere und vor allem Spannung.!
09.11.25
1. Plot Wir kündigen unseren ersten Plot an: Nymavelle.
Inplay Start Wir haben mit dem Inplay offiziell begonnen. Viel Spaß!
Zum Plot doch nicht nur den haben wir für euch bereit: Vom 30.01.2026 bis 01.02.2026 findet unser erstes Postingevent statt.
Hof des Winters
Feinfühligkeit und winterlicher Sturm verbinden sich in Aspen Eirvain zu einem lebendigen Wesen, das fühlt und erleben will. Kälte sucht man bei der edlen High Fae vergebens, sprühen ihre grünbraunen Seelenspiegel doch vor Lebendigkeit und Emotionen. Neugier, Verträumtheit und Sehnsucht machen sie jedoch keinesfalls zu einem gebrechlichen Ding, neigt sie doch eher zu Eigensinn und vor allem: Intuition. Ihr Bauchgefühl, ihr Gespür sagt ihr oftmals, was richtig ist, und nicht die Vernunft oder irgendeine Logik. Mit ihren träumerischen und nicht sonderlich disziplinierten Verhaltensweisen hat sie ihren traditionellen und doch eher strengen Eltern schon früh die Sorgenfalten ins Gesicht getrieben, ebenso aber ein liebevolles Lächeln, weil es oft schwer ist sie nicht zu mögen. Die Liebe zur Natur und ihren Wesen ist ehrlich und sanft, verbringt sie doch viele Stunden in der verschneiten Landschaft, lauscht den singenden Vögeln oder entdeckt die Spur eines seltenen weißen Rentiers – welches sie anschließend bewundert, und vielleicht sogar eines Tages zu ihren Freunden zählt. Kaum etwas erbost sie mehr, als Grausamkeit und Ungleichgewicht im natürlichen Gleichgewicht. Steht sie doch kaum wie eine Andere für Idealismus ein, oftmals ein zauberhaftes Traumdenken, welches sie wahrzumachen glaubt. Schon früh pflegte sie Freundschaften zu diversen Low Fae, sah diese nicht nur als Nützlinge am Hof, sondern als Gleichgestellte an und ließ sich weder Rügen noch belehren. Eine Kämpferin ist Aspen jedoch eher im Geiste, pflegte ihr Vater doch immer zu sagen, dass die Schlachten und Kriege Sache der Männer waren und sie sich liebe reichlich bilden und fein benehmen sollte. Vielleicht wollte er sie aber auch nur umso mehr behüten, da sie nach vielen, vielen Jahren der Versuche das einzige Kind war, welches aus der Verbindung mit seiner Frau und Seelengefährtin hervorging, und ihre Geburt…nicht unbedingt leicht verlief, beinahe ihrer beider Leben gekostet hätte. Gegensätzlich zu den Vorstellungen ihrer Eltern lag ihr Interesse größtenteils bei Sagen, Märchen und in der Musik, die sie für sich entdeckte und eifrig lernte, auch praktische Instrumente zu spielen – und später Magie und Emotionen in die zarten Laute einfließen zu lassen. Statt eine Klinge, oder eine Feder zu schwingen, sind es Saiten die sie zupft und eine glasklare Stimme die zart und emotional zugleich ertönt, Gänsehaut und Tagträumereien auslösend, die von Kummer und hartem Alltag ablenken und in eine Welt aus Sehnen und Lieblichkeit entführen. Heute spielt sie also als ansässige Hofmusikerin, unterhält die gehobene Gesellschaft und das Gefolge der neuen High Lady, mit der sie sehr sympathisiert. Ihre Kernmagie des Emotionswebens beherrscht der Sprössling der einflussreichen Eirvain Familie noch nicht allzu gut, vor allem weil sie selbst so gefühlvoll ist, neigt sie eher dazu die Empfindungen anderer, sowie die eigenen anzuheizen, statt sie abkühlen zu lassen und ist auch gut darin sich selbst aus versehen zum Ziel ihrer Magie zu machen. Boshaftigkeit liegt ihr dabei oft fern, ist sie doch keine abgebrühte und eiskalte Manipulatorin, auch wenn sie durchaus eigenen Idealen und Träumen folgt und manchmal über das Ziel hinaus schießt. Nach dem Tod ihres Vaters im großen Krieg blieb ihre Mutter als Schatten zurück, langsam schwindend und so übernimmt sie selbst immer mehr Verantwortung über das Anwesen der Eirvains, welches angrenzend zur Hauptstadt liegt und den perfekten Ort zur Anzucht seltener Eisbeeren stellt, und das Zuhause und die Zuflucht für zahlreiche Frostkehlchen geworden ist. Die tiefblauen Beeren lassen sich zwar auch zu extrem teuren Wein verarbeiten, finden aber vor allem bei kritischen Heilungsprozessen Anwendung und wärmen selbst den kältesten Leib von Innen auf.
played by Jules
last seen 08.10.2026
since 01.09.2026
position Hofmusikerin | Erbin der Eirvain-Eisbeeren
Caelwen Hrimthurse, auch Cael genannt, ist der älteste Sohn von Keldaen und Aelvara Hrimthurse. Mit seinen 580 Jahren hat er einiges an Erfahrung gesammelt. Seine Magie - die Vergoldung - konnte er in den letzten Jahrhunderten deutlich verbessern. Obwohl er keine typische Magie des Winterhofs besaß, bewies er jenen, die an ihn zweifelten, dass er der Richtige als zukünftiger High Lord des Winters ist. An der Seite seines Vaters lernte er mehr über die Kultur anderer Höfe kennen, indem er mit ihm reiste oder in den späteren Jahren auch vertrat. Im Großen Krieg agierte er als General mehrerer Truppen und gegen die Leibeigenschaft der Menschen, Seite an Seite mit ihnen. Dabei verlor er seinen jüngeren Bruder und macht sich heute noch große Vorwürfe, ob er seinen Tod nicht hätte vermeiden können. Wenige Jahrhunderte später erfuhr er den nächsten Schicksalsschlag - den Tod seines Vaters. Als wäre das nicht genug, erwählte der Kessel nicht ihn zum nächsten High Lord sondern eine gewöhnliche High Fae, dazu auch noch eine Frau. So verlor er nicht nur seinen Vater, sondern auch sein Zuhause. Das, was ihn stets früher ausgemacht hatte. Seine Familie zerstreute sich in alle Himmelsrichtungen. Er blieb erst zurück, entschied sich dann doch, ebenfalls den Hof des Winters zu verlassen. Da Schmieden schon immer seine größte Leidenschaft neben dem Kämpfen war, arbeitet er nun als Schmied. Dabei nutzt er auch gerne seine Fähigkeit, um den Waffen den letzten Schliff zu verpassen.

Seine Vergangenheit hat den jungen Mann sehr geprägt: Einst familiär, humorvoll und gerecht, ist er nun still, in sich gekehrt und bereit, für seine Familie Opfer zu bringen. Im Notfall auch sich selbst. Er sammelt Verbündete im Kampf gegen die High Lady des Winters, die ihm alles genommen hat und die Weltordnung in Frage stellt. Obwohl die High Lady eine gewöhnliche Fae gewesen ist, verhält Cael sich weiterhin tolerant und freundlich gegenüber diese. So, wie es ihm von seinen Eltern beigebracht wurde. Er sieht den neuen Regeländerungen am Hof des Winters mit gemischten Gefühlen entgegen. Gewöhnliche Fae, die nun auf der gleichen Stufe wie High Fae stehen? Er bezweifelt, dass das gut geht. Denn irgendwann wird es die ersten Demonstrationen an anderen Höfen geben. Das Machtgefüge wird sich verschieden.
played by Tini
last seen 13.09.2026
since 18.11.2025
position Schmied
Es ist nicht nur sein Ursprung, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben und sein Wesen: Die Frage nach der Identität. Geboren und aufgewachsen in einer Stadt und von High Fae geprägten Umgebung, war er doch nie richtig Teil davon und das nicht nur, weil er offensichtlich optisch aus dem Rahmen fällt. Es ist sein Herz, was nach einem ursprünglicheren Leben schreit, was sich eingeengt und von Nichtigkeiten begraben fühlt. Da der Fae jedoch viele Werte von Gemeinschaft vermittelt bekommen hat und zwar oft lieber am Rand steht, Gesellschaft generell jedoch auch schätzt, war selten klar, wohin sein Weg aus dieser Lebenssituation heraus denn führen könnte.
Zerrissen zwischen zwei Familien, auf der Suche nach Zugehörigkeit und mit einigen körperlichen Attributen der Morgûlkin ausgestattet verwundert es kaum, dass es einige Jahrzehnte das Militär wurde. Es mangelt Carynth ein wenig an Ehrgeiz, um eine wirklich große Karriere zu machen, doch Potential und einige Vernetzungen hätten seinen Weg geebnet. Wäre nicht der große Krieg gewesen. Und hätte er darin nicht genug Blut und Tod für die nächsten Jahrhunderte gesehen. Es folgte also der Rückzug und endlich mit seiner Seelengefährtin die kurze Freude einer eigenen Welt. Bis das Schicksal ihm diese raubte.
Heute ist der Fae daher auch geprägt durch mehrere Verlusterfahrungen und einem mangelnden Vertrauen in die Mutter, den Kessel und Fae im Allgemeinen. Er ist härter geworden und auch, wenn er Gewalt nicht sehr schätzt, unberührter davon, sie selbst auszuüben. Wenn man ihm sagt, er wäre noch relativ jung und hätte noch so viel vor sich, bekommt man ein Lächeln mit uralten Schmerz zurück. Tatsächlich ist es eine Herausforderung, der er sich noch nicht stellt: Eine neue Perspektive zu finden. Ein Ziel und etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt. Vielleicht kann seine High Lady das bieten. Vielleicht bietet sie anders herum auch den Zweck als Feind. Er wird noch einige Zeit brauchen, die neue Situation am Winterhof zu sortieren und für sich zu entscheiden, welchen Weg er gehen will.
Dabei macht er sich keine Illusionen, dass seine Entscheidung irgendetwas im großen Gefüge bewegen könnte. Carynth hat den Hang zur Bescheidenheit und Selbstunterschätzung. Auch etwas, was ihn in seiner Jugend auf ungute Weise geprägt hat, da weder das mütterliche, noch das väterliche Umfeld genug Stabilität und Selbstwert vermitteln konnte. Es sind Dinge, die er später durch eigene Taten und neue Beziehungen aufgebaut hat. Sie sind ihm daher umso wichtiger und das Vertrauen in die eigene Autarkie groß. Nur eben begrenzt, was den Wirkungskreis betrifft. Und nie so solide wie etwas, was schon ein Leben lang da wäre.
Es ist nichts, was man ihm direkt anmerkt. Eher im Gegenteil, der Halbmorgûlkin verströmt oft Ruhe und Zuversicht. Ohne es bisher besonders wertzuschätzen, profitiert er auch von dem größeren Erfahrungsschatz zweier, mittlerweile sogar dreier Völker, und vermittelt anderen, dass da eben ‚mehr‘ ist. In dem, was er tut, liegt Achtsamkeit und Sorgfalt, genauso wie Konsequenz. So bereitwillig er sich hier und da anpasst, anderen zuhört und Meinungen berücksichtigt, so stur und unbeirrbar kann er auch sein, wenn ein Plan gefasst wurde. Auch das ist eine Lehre aus seinem Leben, in dem er ohne Plan und ohne die Fähigkeit, im Sturm einfach stehen zu bleiben, schlicht umhergewirbelt worden wäre wie ein loses Blatt. Besonders als junger Fae war er es, der System in das Zusammenleben mit seiner flatterhaften Mutter brachte. Der sichtbare drohende Untergang ist etwas, was er nicht gut verträgt. Es wird eben nicht alles gut, wenn man sich nicht darum bemüht.
played by Beere
last seen 10.10.2026
since 07.12.2025
position Eiswinzer
Cinder Mephira ist eine Fae, bei der man gerne vergisst, wie klein sie eigentlich ist. Sie besitzt eine lebhafte, offene Art und schafft es mit ihrer bloßen Präsenz, einen Raum auszufüllen, ohne dabei bewusst nach Aufmerksamkeit zu suchen; das war schon zu ihrer Zeit am Hof des Herbstes so und ist auch jetzt, am Winterhof, noch so. Sie ist neugierig und hat die Angewohnheit, Dingen so lange auf den Grund zu gehen, bis sie eine Antwort gefunden hat, die sie zufriedenstellt, gleichzeitig ist sie ausgesprochen aufmerksam und bemerkt oft Kleinigkeiten, die anderen entgehen. Besonders bei denen, die ihr nahestehen, entgeht ihr nur wenig. Ihre enge Verbindung zu Riannon gehört dabei zu den wichtigsten Beziehungen in ihrem Leben. Die beiden waren bereits befreundet, bevor Cinder ihre Zofe wurde, weshalb zwischen ihnen eine Vertrautheit besteht, die weit über das übliche Verhältnis zwischen Herrin und Dienerin hinausgeht. Cinder kennt ihre Gewohnheiten, weiß, wann sie Ruhe braucht und wann es besser ist, ihr widersprechend gegenüberzutreten. Sie kümmert sich mit einer Selbstverständlichkeit um Riannon, die wenig mit Pflicht und umso mehr mit echter Zuneigung zu tun hat. Vor anderen bleibt sie dennoch stets respektvoll und vergisst nie, welche Stellung Riannon als High Lady innehat.
Cinder selbst ist eine warmherzige und loyale Fae, die viel für die Fae empfindet, die sie in ihr Leben lässt. Sie neigt dazu, sich stärker um andere zu kümmern als um sich selbst und kann ausgesprochen hartnäckig werden, wenn sie glaubt, jemandem helfen zu müssen. Dabei steckt hinter ihrer sanften und oft verspielten Art durchaus Temperament. Cinder kann impulsiv sein, sich schnell für etwas begeistern und ebenso schnell deutlich machen, wenn jemand eine ihrer Grenzen überschritten hat. Vieles, was Cinder Freude bereitet, findet sich in den kleinen Dingen des Alltags. Sie liebt schöne Kleidung, näht und verändert Kleidungsstücke gerne selbst und hat ein ausgeprägtes Interesse an Stoffen und Handarbeit. Das Tanzen begleitet sie ebenfalls schon seit langer Zeit und ist für sie weniger eine erlernte Fähigkeit als etwas, das ganz selbstverständlich zu ihr gehört. Trotz all ihrer Lebensfreude ist Cinder keine Fae, die sich selbst ständig in den Mittelpunkt stellt. Sie fühlt sich wohl damit, für andere da zu sein, Dinge im Hintergrund zu regeln und dafür zu sorgen, dass es denen um sie herum gut geht.
played by Melo
last seen 25.10.2026
since 22.09.2026
position Zofe
Kaine Hrimthurse ist der zweite Sohn des ehemaligen High Lords des Winterhofs und dient heute als High Commander. Er wurde in einer der einflussreichsten Familien Prythians geboren und wurde von klein auf in Disziplin, Loyalität und Pflichtbewusstsein erzogen. Während sein älterer Bruder auf den Thron vorbereitet wurde, fand Kaine seine Bestimmung im Militär. Der Kampf, die Strategie und der Schutz seines Hofes waren schon immer der Weg, den er gehen wollte.
Im Großen Krieg kämpfte Kaine an vorderster Front und bewies Mut sowie sein taktisches Geschick. Auf dem Schlachtfeld begegnete er seiner Seelengefährtin – und verlor sie im selben Augenblick wieder. Vor seinen Augen wurde sie schwer verletzt, und im Chaos der Schlacht wurden sie voneinander getrennt. Da sich das Seelenband nicht vollständig festigen konnte, ist Kaine bis heute davon überzeugt, dass sie gestorben ist. Dieser Verlust hat ihn verändert. Seitdem wirkt er kühl, verschlossen und distanziert. Er funktioniert, erfüllt seine Pflicht und lässt kaum jemanden hinter seine Fassade blicken.
Nach dem Tod seines Vaters und dem darauffolgenden Machtwechsel zerstreute sich seine Familie in alle Himmelsrichtungen Prythians. Kaine jedoch blieb am Winterhof zurück. Nach außen wirkte es wie Pflichtgefühl. In Wahrheit war es für ihn leichter zu bleiben, als noch einmal neu anzufangen. Nach dem vermeintlichen Tod seiner Gefährtin war ihm vieles gleichgültig geworden. Doch ein Teil von ihm blieb auch wegen seiner Mutter. Seit dem Verlust ihres Seelengefährten zerbrach sie immer mehr, und Kaine konnte sie nicht einfach zurücklassen.
Seinen Rang als High Commander verdankt er nicht nur seinem Können, sondern auch einem Vorfall, bei dem er der jetzigen High Lady das Leben rettete. Seitdem steht er in ihrem Dienst. Er führt die Winterlegion mit ruhiger Autorität, klaren Befehlen und unerschütterlicher Entschlossenheit. Sein Ruf ist der eines unerbittlichen, aber gerechten High Commanders.
Als High Fae begegnet Kaine den Veränderungen am Winterhof mit nüchterner Wachsamkeit. Die neue Ordnung, in der gewöhnliche Fae mehr Einfluss erhalten, betrachtet er ohne Vorurteile, aber mit Vorsicht. Für ihn zählen nicht Herkunft oder Rang, sondern Loyalität, Stärke und Können.
Im Alltag spricht Kaine nicht viel. Er kümmert sich um die Verteidigung des Winterhofs, plant Einsätze und sorgt dafür, dass seine Leute jederzeit bereit sind. Er macht einfach seinen Job.
Nähe lässt er kaum zu. Zumindest keine, die bleibt. Am Hof wird ihm nachgesagt, dass er sich gern mit anderen Fae einlässt, ohne je länger zu bleiben – und es stimmt. Für Kaine ist es einfacher so. Keine Erwartungen. Keine Versprechen. Nur flüchtige Momente, die nichts hinterlassen.
Vor Kurzem hat er sich verlobt nicht aus Liebe, sondern weil es ihm gleichgültig war und er die Erwartungen seines Standes erfüllte. Kaine funktioniert. Mehr nicht. Und auch wenn er es sich nicht eingesteht – ein Teil von ihm ist damals auf dem Schlachtfeld geblieben.
played by SarahStern
last seen 19.09.2026
since 12.04.2026
position High Commander
Riannon Eira Niamh Durnach ist eine 887 Jahre alte Veylinn und seit 8034 die High Lady des Winterhofes. Damit trägt sie einen Titel, den es vor ihr nicht gegeben hat. Denn nicht nur ist sie die erste Frau an der Spitze eines Hofes, sondern auch die erste Low Fae, welche die Macht eines High Lords für sich beanspruchen konnte. Dass diese ausgerechnet ihr zufiel, war dabei weder Schicksal noch glücklicher Zufall. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Freundin und Hohepriesterin bereitete Riannon ihren Aufstieg über Jahre hinweg vor, setzte sich hierfür Kesselmagie aus und tötete schliesslich den damaligen High Lord eigenhändig. Es gab keine Garantie, dass die Hofmagie anschliessend auf sie übergehen würde. Doch Riannon ging das Risiko trotzdem ein und gewann ihre Wette.

Seither trägt sie die Magie des Winterhofes und kann die gewaltige Biestgestalt eines eulenartigen Greifen annehmen. Die Kesselmagie hat jedoch mehr hinterlassen als die Möglichkeit, nach der Macht des Hofes zu greifen. Sie hat Riannon selbst verändert und ihre ohnehin ausgeprägten Veylinn-Fähigkeiten zusätzlich verstärkt. Riannon ist sich bewusst, dass sie dadurch über eine Macht verfügt, die jene der anderen High Lords übersteigen kann. Beherrschen kann sie dieses Potential nach lediglich zwei Jahren allerdings noch längst nicht vollständig. Entsprechend diszipliniert trainiert sie ihre neuen Fähigkeiten und hat insbesondere im Umgang mit ihrer Hofmagie und Biestgestalt in für Fae Verhältnisse kurzer Zeit enorme Fortschritte gemacht.

Ihr Aufstieg hat auch den Winterhof selbst verändert. Vertraute ihres Vorgängers wurden aus entscheidenden Positionen entfernt, Ämter neu besetzt und Strukturen aufgebrochen, die Low Fae über Jahrtausende hinweg von tatsächlicher Macht fernhielten. Riannon verfolgt dabei jedoch keine Umkehrung der alten Hierarchie. Sie will High Fae nicht unter Low Fae stellen, sondern eine Ordnung schaffen, in der Herkunft nicht länger darüber entscheidet, welchen Wert, welche Rechte oder welche Möglichkeiten jemand besitzt. Auch führt sie ihren Hof nichtb als Tyrannin, denn wer ihr dient, darf ihr widersprechen. Was sie verlangt, sind Kompetenz und Loyalität, keine blinde Verehrung.

Riannon selbst ist dabei weit entfernt von der sanften Idealistin, die eine solche Veränderung vielleicht vermuten lässt. Sie ist stolz, willensstark und pragmatisch und hat längst bewiesen, dass sie bereit ist, ihre eigenen moralischen Grenzen zu überschreiten, wenn sie dies für notwendig hält. Gleichzeitig ist sie weder herzlos noch grausam. Wer ihr Vertrauen gewinnt, lernt eine wesentlich wärmere, loyale und bisweilen überraschend nachsichtige Seite kennen. Nähe fällt der einzelgängerischen Veylinn allerdings schwer und wird von ihr entsprechend bewusst vergeben.

Politisch befindet sich Riannon heute auf gefährlichem Terrain. Die Sonnenhöfe lehnen ihre Herrschaft klar ab, während die Höfe der Jahreszeiten ihr zumindest offiziell wohlwollender gegenüberstehen. Riannon macht sich jedoch keine Illusionen darüber, dass "für sie" zu sein dasselbe bedeutet wie "mit ihr" zu sein. Manche mögen ihre Ziele tatsächlich unterstützen, andere lediglich keinen Konflikt mit einer Frau provozieren wollen, deren tatsächliche Macht sie noch nicht einschätzen können. Hinzu kommt, dass Riannon sich nicht nur als Low Fae in einer von High Fae beherrschten Ordnung behaupten muss, sondern als Frau unter Herrschern, deren Titel über Jahrtausende bereits voraussetzte, dass sie Männer waren. Sie hat nicht vor, deshalb zurückhaltender aufzutreten oder um Anerkennung zu betteln. Am politischen Tisch Prythians beansprucht sie denselben Platz wie jeder andere High Lord vor ihr.

Dass ihre Existenz und insbesondere die Möglichkeit, dass andere Low Fae ihrem Beispiel folgen könnten, das bestehende Machtgefüge Prythians erschüttert, weiss Riannon sehr genau. Ebenso weiss sie, dass ihre Herrschaft im schlimmsten Fall einen weiteren Krieg auslösen könnte, kaum zwei Jahrhunderte nach dem letzten. Sie hält dieses Risiko dennoch für vertretbar. Für Riannon wäre ein Frieden, der nur deshalb Bestand hat, weil ein grosser Teil der Fae weiterhin weiss, wo sein vermeintlicher Platz ist, ohnehin keiner, den es um jeden Preis zu bewahren gilt. Sie hat die Macht nicht an sich gerissen, um anschliessend vorsichtig genug zu herrschen, dass sich für niemanden etwas ändern muss.
played by Zir
last seen 24.10.2026
since 14.09.2026
position High Lady
Sylas Elturyn stammt ursprünglich vom Morgenhof, lebt inzwischen jedoch am Winter und dient dort seit dem Machtwechsel in 8034 als Palastwache des Kristallpalasts. Er ist ein erfahrener High Fae, dessen Auftreten zunächst vor allem von Ruhe, Kontrolle und einer gewissen Distanz geprägt ist. Sylas gehört somit nicht zu den Männern, die laut werden müssen, um ernst genommen zu werden. Im Umgang mit anderen wirkt er dadurch schnell kühl oder schwer greifbar, manchmal sogar beinahe unnahbar. Tatsächlich steckt hinter dieser kontrollierten Oberfläche jedoch deutlich mehr Sensibilität, als er offen zeigt. Sylas nimmt Stimmungen, Spannungen und die Gefühle anderer sehr genau wahr, hält diese Seite von sich aber bewusst zurück. Empathie ist für ihn weniger Schwäche als etwas, das verletzlich macht, und entsprechend vorsichtig geht er damit um, wem er wirklich Nähe erlaubt.

Seine Vergangenheit hat ihn stark geprägt, ohne dass er sie nach aussen zu seiner ganzen Persönlichkeit macht. Er ist mit Gewalt aufgewachsen, wurde früh zum Kämpfer ausgebildet und hat entsprechend ein sehr nüchternes Verhältnis zu Gefahr, Schmerz und körperlicher Auseinandersetzung entwickelt. Im Dienst ist das jedoch ein Vorteil. Sylas reagiert schnell, bleibt auch unter Druck konzentriert und verfügt über genug Erfahrung, um Situationen nicht unnötig eskalieren zu lassen. Gleichzeitig weiss er sehr genau, dass ein Teil von ihm den Kampf nicht nur beherrscht, sondern ihn auf eine beinahe instinktive Weise geniesst. Gerade diese Seite an sich verachtet und hasst er. Er ist kein jähzorniger Mann und verliert selten die Kontrolle, doch genau darin liegt für ihn das Problem, denn Gewalt fällt ihm nicht schwer, wenn er sie für notwendig hält.

Trotz seiner eher ernsten Art ist Sylas nicht humorlos. Sein Humor ist trocken, manchmal überraschend bissig und zeigt sich besonders dann, wenn er sich in einer Situation oder mit einer Person wohl genug fühlt. Er ist loyal, aufmerksam und zuverlässiger, als er selbst vermutlich von sich behaupten würde, gleichzeitig aber auch nachtragend und nur schwer dazu zu bringen, einmal gefasste Überzeugungen wieder aufzugeben. Macht um ihrer selbst willen beeindruckt ihn wenig. Titel, Abstammung und gesellschaftlicher Rang besitzen für ihn nur so viel Bedeutung, wie die Person dahinter tatsächlich verdient. Entsprechend wenig Verständnis hat er für starre Hierarchien oder die Vorstellung, High Fae seien allein durch ihre Herkunft mehr wert als Low Fae oder Halb-Fae. Gerade seine Vergangenheit, in welcher er eine geliebte Low Fae an das System verlor, in welchem sie leben, prägte diese Ansichten noch mehr.

Gerade deshalb betrachtet Sylas den Aufstieg der High Lady nicht als Provokation oder Bruch mit einer natürlichen Ordnung. Im Gegenteil, ihre Herrschaft ist einer der wesentlichen Gründe, weshalb er den Morgenhof überhaupt verlassen und sich dem Winter angeschlossen hat. Eine Low Fae, die nicht nur Macht erlangt, sondern einen ganzen Hof führt und bestehende Strukturen neu ordnet, verkörpert für ihn vieles von dem, woran er trotz aller Ernüchterung noch glaubt. Dabei idealisiert er sie nicht und folgt ihr auch nicht aus persönlicher Verehrung. Sylas ist durchaus bereit, Entscheidungen kritisch zu betrachten und würde Loyalität niemals mit blindem Gehorsam verwechseln. Was ihn überzeugt, ist weniger die Person als das Prinzip dahinter, dass Herkunft nicht darüber entscheiden sollte, wer führen darf, und dass eine bestehende Ordnung verändert werden kann, wenn sie ungerecht geworden ist.
played by Zir
last seen 26.10.2026
since 30.09.2026
position Palastwache
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