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Das Revery ist ein ACOTAR / Reich der sieben Höfe-Forum, welches auf den Büchern von Sarah J. Maas basiert. Wir spielen in einer alternativen Timeline im Jahr 8036 und nehmen somit keinen Bezug auf Buchcharaktere und ihre Storyline. Bespielbar sind bei uns sowohl High, Gewöhnliche Fae oder auch Halb Fae und alle bekannten Höfe. Wir freuen uns auf dich!
Aktuelles
News Der erste Plot wurde angekündigt und wir fassen euch noch einmal neue inhaltliche Dinge zusammen. Zu den News.
19.01.26
Start: Endlich geht es los! Wir haben offiziell eröffnet und freuen uns, auf viele tolle Geschichten, Charaktere und vor allem Spannung.!
09.11.25
1. Plot Wir kündigen unseren ersten Plot an: Nymavelle.
Inplay Start Wir haben mit dem Inplay offiziell begonnen. Viel Spaß!
Zum Plot doch nicht nur den haben wir für euch bereit: Vom 30.01.2026 bis 01.02.2026 findet unser erstes Postingevent statt.
Hof des Winters
Caelwen Hrimthurse, auch Cael genannt, ist der älteste Sohn von Keldaen und Aelvara Hrimthurse. Mit seinen 580 Jahren hat er einiges an Erfahrung gesammelt. Seine Magie - die Vergoldung - konnte er in den letzten Jahrhunderten deutlich verbessern. Obwohl er keine typische Magie des Winterhofs besaß, bewies er jenen, die an ihn zweifelten, dass er der Richtige als zukünftiger High Lord des Winters ist. An der Seite seines Vaters lernte er mehr über die Kultur anderer Höfe kennen, indem er mit ihm reiste oder in den späteren Jahren auch vertrat. Im Großen Krieg agierte er als General mehrerer Truppen und gegen die Leibeigenschaft der Menschen, Seite an Seite mit ihnen. Dabei verlor er seinen jüngeren Bruder und macht sich heute noch große Vorwürfe, ob er seinen Tod nicht hätte vermeiden können. Wenige Jahrhunderte später erfuhr er den nächsten Schicksalsschlag - den Tod seines Vaters. Als wäre das nicht genug, erwählte der Kessel nicht ihn zum nächsten High Lord sondern eine gewöhnliche High Fae, dazu auch noch eine Frau. So verlor er nicht nur seinen Vater, sondern auch sein Zuhause. Das, was ihn stets früher ausgemacht hatte. Seine Familie zerstreute sich in alle Himmelsrichtungen. Er blieb erst zurück, entschied sich dann doch, ebenfalls den Hof des Winters zu verlassen. Da Schmieden schon immer seine größte Leidenschaft neben dem Kämpfen war, arbeitet er nun als Schmied. Dabei nutzt er auch gerne seine Fähigkeit, um den Waffen den letzten Schliff zu verpassen.

Seine Vergangenheit hat den jungen Mann sehr geprägt: Einst familiär, humorvoll und gerecht, ist er nun still, in sich gekehrt und bereit, für seine Familie Opfer zu bringen. Im Notfall auch sich selbst. Er sammelt Verbündete im Kampf gegen die High Lady des Winters, die ihm alles genommen hat und die Weltordnung in Frage stellt. Obwohl die High Lady eine gewöhnliche Fae gewesen ist, verhält Cael sich weiterhin tolerant und freundlich gegenüber diese. So, wie es ihm von seinen Eltern beigebracht wurde. Er sieht den neuen Regeländerungen am Hof des Winters mit gemischten Gefühlen entgegen. Gewöhnliche Fae, die nun auf der gleichen Stufe wie High Fae stehen? Er bezweifelt, dass das gut geht. Denn irgendwann wird es die ersten Demonstrationen an anderen Höfen geben. Das Machtgefüge wird sich verschieden.
played by Tini
last seen 12.05.2026
since 18.11.2025
position Schmied
Es ist nicht nur sein Ursprung, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben und sein Wesen: Die Frage nach der Identität. Geboren und aufgewachsen in einer Stadt und von High Fae geprägten Umgebung, war er doch nie richtig Teil davon und das nicht nur, weil er offensichtlich optisch aus dem Rahmen fällt. Es ist sein Herz, was nach einem ursprünglicheren Leben schreit, was sich eingeengt und von Nichtigkeiten begraben fühlt. Da der Fae jedoch viele Werte von Gemeinschaft vermittelt bekommen hat und zwar oft lieber am Rand steht, Gesellschaft generell jedoch auch schätzt, war selten klar, wohin sein Weg aus dieser Lebenssituation heraus denn führen könnte.
Zerrissen zwischen zwei Familien, auf der Suche nach Zugehörigkeit und mit einigen körperlichen Attributen der Morgûlkin ausgestattet verwundert es kaum, dass es einige Jahrzehnte das Militär wurde. Es mangelt Carynth ein wenig an Ehrgeiz, um eine wirklich große Karriere zu machen, doch Potential und einige Vernetzungen hätten seinen Weg geebnet. Wäre nicht der große Krieg gewesen. Und hätte er darin nicht genug Blut und Tod für die nächsten Jahrhunderte gesehen. Es folgte also der Rückzug und endlich mit seiner Seelengefährtin die kurze Freude einer eigenen Welt. Bis das Schicksal ihm diese raubte.
Heute ist der Fae daher auch geprägt durch mehrere Verlusterfahrungen und einem mangelnden Vertrauen in die Mutter, den Kessel und Fae im Allgemeinen. Er ist härter geworden und auch, wenn er Gewalt nicht sehr schätzt, unberührter davon, sie selbst auszuüben. Wenn man ihm sagt, er wäre noch relativ jung und hätte noch so viel vor sich, bekommt man ein Lächeln mit uralten Schmerz zurück. Tatsächlich ist es eine Herausforderung, der er sich noch nicht stellt: Eine neue Perspektive zu finden. Ein Ziel und etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt. Vielleicht kann seine High Lady das bieten. Vielleicht bietet sie anders herum auch den Zweck als Feind. Er wird noch einige Zeit brauchen, die neue Situation am Winterhof zu sortieren und für sich zu entscheiden, welchen Weg er gehen will.
Dabei macht er sich keine Illusionen, dass seine Entscheidung irgendetwas im großen Gefüge bewegen könnte. Carynth hat den Hang zur Bescheidenheit und Selbstunterschätzung. Auch etwas, was ihn in seiner Jugend auf ungute Weise geprägt hat, da weder das mütterliche, noch das väterliche Umfeld genug Stabilität und Selbstwert vermitteln konnte. Es sind Dinge, die er später durch eigene Taten und neue Beziehungen aufgebaut hat. Sie sind ihm daher umso wichtiger und das Vertrauen in die eigene Autarkie groß. Nur eben begrenzt, was den Wirkungskreis betrifft. Und nie so solide wie etwas, was schon ein Leben lang da wäre.
Es ist nichts, was man ihm direkt anmerkt. Eher im Gegenteil, der Halbmorgûlkin verströmt oft Ruhe und Zuversicht. Ohne es bisher besonders wertzuschätzen, profitiert er auch von dem größeren Erfahrungsschatz zweier, mittlerweile sogar dreier Völker, und vermittelt anderen, dass da eben ‚mehr‘ ist. In dem, was er tut, liegt Achtsamkeit und Sorgfalt, genauso wie Konsequenz. So bereitwillig er sich hier und da anpasst, anderen zuhört und Meinungen berücksichtigt, so stur und unbeirrbar kann er auch sein, wenn ein Plan gefasst wurde. Auch das ist eine Lehre aus seinem Leben, in dem er ohne Plan und ohne die Fähigkeit, im Sturm einfach stehen zu bleiben, schlicht umhergewirbelt worden wäre wie ein loses Blatt. Besonders als junger Fae war er es, der System in das Zusammenleben mit seiner flatterhaften Mutter brachte. Der sichtbare drohende Untergang ist etwas, was er nicht gut verträgt. Es wird eben nicht alles gut, wenn man sich nicht darum bemüht.
played by Beere
last seen 13.05.2026
since 07.12.2025
position Eiswinzer
Der Winter hat viele Gesichter. Für manche ist er eine Zeit der Stille, der Reinheit und der ewigen Schönheit von Schnee und Eis. Für andere bedeutet er Entbehrung, Leid und das stille Wissen, dass nur die Stärksten die Kälte überstehen. Vor über neunhundert Jahren wird Ferelith als eine der letzten ihres Volkes geboren, als Lythrane, Angehörige eines beinahe ausgelöschten Volkes gewöhnlicher Fae. Ihr Körper trägt jene schimmernden, irisierenden Kristalle, die ihr Volk seit jeher auszeichnen. Sie durchziehen Haut und Knochen wie lebendige Mineraladern, glimmen manchmal schwach im Licht und reagieren auf Magie wie ein Echo, das Kraft nicht nur aufnehmen, sondern auch verstärken kann. Doch diese Gabe ist für die Lythrane nie ein Segen. Über Jahrtausende werden sie verfolgt, gejagt und versklavt, weil ihre Körper als lebende Speicher und Verstärkung magischer Energie begehrt werden. Die meisten ihres Volkes verschwinden auf diese Weise aus der Welt, bis nur noch wenige verstreute Gemeinschaften übrig bleiben, vorsichtig, verborgen und geprägt von einem tiefen Misstrauen gegenüber den anderen Fae.

Auch Ferelith wächst in diesem Schatten auf. Ihre frühen Jahre sind von Vorsicht geprägt, von der ständigen Notwendigkeit, verborgen zu bleiben und von der leisen Gewissheit, dass ihre Existenz für andere mehr Wert besitzt, als ihr Leben selbst. Lythrane gelten als geduldig, still und naturverbunden, Wesen, die ihre Kräfte nicht für persönliche Macht einsetzen, sondern um die Welt um sie herum zu stärken. Diese Haltung prägt auch Ferelith und doch wächst in ihr zugleich eine andere Erkenntnis heran: Harmonie allein schützt niemanden vor Ausbeutung.

Die Jahrhunderte des Leidens lehren sie zu beobachten. Sie lernt die Strukturen der Höfe kennen, die ungeschriebenen Regeln von Macht, Herkunft und Einfluss. Vor allem aber erkennt sie, wie selbstverständlich die Unterdrückung gewöhnlicher Fae in den Augen vieler High Fae ist. Für die meisten ist diese Ordnung so alt, dass sie kaum noch hinterfragt wird. Für Ferelith jedoch ist sie nichts als ein System, das auf der stillen Ausbeutung anderer beruht.

Als sie schließlich vor zwei Jahren den Thron des Winterhofs an sich bringt, erschüttert sie damit die politischen Grundfesten Prythians. Eine Frau an der Spitze eines Hofes – und dazu noch eine gewöhnliche Fae – widerspricht allem, was die Höfe seit ihrer Entstehung kennen und praktizieren. Viele sehen in ihr eine gefährliche Anomalie, jemanden, der eine Macht beansprucht, die ihm nach jahrtausendealter Logik niemals hätte zustehen dürfen. Andere warten lediglich darauf, dass ihr Aufstieg sich als Fehler erweist. Doch der Winterhof folgt ihr. Nicht, weil sie die nächste in einer mächtigen Blutlinie ist, sondern weil ihre Präsenz eine Autorität ausstrahlt, die selbst unter High Fae schwer zu ignorieren ist.

Sie regiert mit einer Klarheit, die ebenso faszinierend wie beunruhigend wirkt. Ihre Reformen geben gewöhnlichen Fae Rechte, die lange als undenkbar gelten und sie zögert nicht, diese Gesetze auch gegen Widerstand durchzusetzen. Für manche ist sie deshalb eine Befreierin. Für andere eine gefährliche Revolutionärin, deren Ideen das Gleichgewicht der Höfe bedrohen.

Ihre Persönlichkeit spiegelt dabei viel von der Natur ihres Volkes wider. Sie ist geduldig, wachsam und schwer zu durchschauen. Vertrauen gewährt sie selten und nur jenen, die es über lange Zeit verdient haben. Gleichzeitig besitzt sie eine Entschlossenheit, die an die Kristalle ihres Körpers erinnert, klar, hart und nur schwer zu brechen. Ferelith sucht keinen Krieg, doch sie fürchtet ihn auch nicht, wenn er notwendig wird, um das zu verteidigen, was sie angefangen hat. Für sich und für alle, die in den Augen der High Fae unter ihnen stehen.

Der Große Krieg gehört zu jenen Ereignissen, von denen viele Fae nur aus Erzählungen wissen. Für Ferelith ist er Erinnerung. Als der Konflikt ausbricht, hat sie bereits Jahrhunderte überlebt und gelernt, sich in einer Welt zu bewegen, in der Wesen wie sie selten mehr als eine Randnotiz der Geschichte darstellen. Für eine Lythrane jedoch bedeutet Krieg etwas anderes, als für die meisten Fae. Krieg bedeutet Bedarf. Magie wird gebraucht, um Schutzzauber aufrechtzuerhalten, um Verwundete zu heilen, um Artefakte zu speisen und Schlachtfelder mit Kraft zu versorgen. Und wenn Magie gebraucht wird, sind Lythrane umso begehrter.

Auch Ferelith wird in diesen Jahren nicht als viel mehr betrachtet, als als Ressource. Magie fließt durch sie hindurch, immer wieder, über Jahre hinweg. Zauber werden in ihre Kristalle gedrängt, Macht in ihr gespeichert und wieder abgerufen, solange, bis die Grenzen ihres Körpers kaum noch zu erkennen sind. Was einst eine Gabe ihres Volkes war, ein Geschenk der Mutter selbst, wird im Krieg zu einem Werkzeug, das bis zur Erschöpfung ausgenutzt wird. Für jene, die sie einsetzen, ist es notwendig. Für Ferelith selbst wird jede Anwendung zu einer Belastung, die ihre kristallinen Strukturen langsam zermürbt.

Als der Krieg endet, sind nicht nur Länder verwüstet und Bündnisse neu geordnet. Auch sie trägt die Spuren dieses Konflikts. Die Kristalle ihres Körpers, einst klar und schimmernd wie gefrorenes Licht, sind seit jener Zeit von feinen Rissen durchzogen. Manche Splitter fehlen vollständig, andere sind matt und stumpf geworden, als hätten sie ihre Kraft verloren. Mit dem letzten, der zerbricht, verschwindet auch die Fähigkeit, die ihr Volk einst so einzigartig macht. Wo früher Magie gesammelt und gespeichert werden kann, bleibt nur ein schwaches Echo jener Energie zurück.

Für viele wäre ein solcher Verlust das Ende. Für Ferelith jedoch wird er zu einem Wendepunkt. Denn mit dem Bruch ihrer Kristalle verliert sie nicht nur ihre Gabe, ihr Sein und ihren Zweck, sie verliert auch den einzigen Grund, aus dem andere sie jemals für wertvoll gehalten haben. Was bleibt, ist nur sie selbst. Und eine Erkenntnis, die sich über die Jahrhunderte der Ausbeutung in ihr gefestigt hat: Eine Welt, in der ein Leben nach seinem Nutzen bemessen wird, ist eine Welt, die verändert werden muss.

Vielleicht ist es genau diese Erfahrung, die ihre Herrschaft heute so unnachgiebig erscheinen lässt. Ferelith kennt die Mechanismen der Macht nicht aus der Perspektive jener, die sie immer besessen haben, sondern aus der Sicht jener, die unter ihr stehen. Sie weiß, wie leicht ein Leben zu einer Ressource werden kann und wie bereitwillig viele sind, dieses System zu verteidigen. Gerade deshalb zögert sie nicht, die Strukturen neu zu formen.

Nicht jeder sieht darin Fortschritt. Für manche Höfe ist sie eine Gefahr, ein Zeichen dafür, dass sich die Ordnung Prythians schneller verändert, als es vielen lieb ist. Andere beobachten den Winter mit wachsender Unruhe und warten darauf, dass ihre Reformen an der Realität der Ordnung zerschellen.

Doch bisher hat der Winter standgehalten. Und so bleibt Ferelith für viele ein Paradoxon, das sich nicht leicht einordnen lässt. Eine gewöhnliche Fae auf einem Thron, der jahrtausendelang High Fae vorbehalten ist und von dem sich niemand erklären kann, warum er ausgerechnet ihr zugesprochen wird. Eine Herrscherin, deren Stärke nicht aus Blutlinien oder alten Bündnissen entsteht, sondern aus dem unbeirrbaren Willen, eine Welt zu verändern, die sie einst beinahe verschlungen hätte. Der Winter folgt ihr. Und ganz Prythian wartet darauf, wie weit sie bereit ist zu gehen.

Noch ist nichts an dieser neuen Ordnung gefestigt. Zu vieles liegt im Unklaren: ihre Macht, ihre Grenzen, die Konsequenzen ihres Handelns. Selbst sie kann diese Unklarheiten nicht beantworten, kann nicht mit Gewissheit sagen, wohin dieser Weg führen wird. Und vielleicht ist es genau das, was daran alle am meisten beunruhigt – dass nicht nur ihre Herrschaft neu ist, sondern alles, was aus ihr entstehen könnte.
played by Lucy
last seen 08.05.2026
since 15.02.2026
position High Lady
So I’ll pretend I’m alright, act like I’m fine. I say that I’m okay, but that’s just a lie. A ghost in the mirror, under the mask this feeling of emptiness tears me apart.

Einst bestritt sie ein Leben in dem der Name Ianthe Valdýr etwas bedeutete, sogar im Begriff war ihren Vater, der ein berüchtigter und angesehener Magitekt war zu überflügeln. Reichtum, Einfluss, Ansehen... all das ist jedoch verspielt. Über sechs Jahrtausende sind vergangen, seitdem dieses Leben katastrophal zu einem Ende kam.
Beim Versuch ein mächtiges magisches Artefakt zu schaffen kam es zu einem vernichtenden Fehlschlag und die magischen Energien griffen wie wild um sich, bevor sie Ianthe, die dem Versuch am nächsten gekommen war, befielen und für immer veränderten.
Heute gibt es noch vereinzelte Schriften und Aufzeichnungen die von diesem tragischen Ereignis berichten. Doch nur die wenigsten sind vollständig, oder enthalten nützliche Informationen. Hier und da wird von einem Magiefresser gesprochen, einem Anathema der Magie. Andere erwähnen einen Lebensfresser der in Folge in das berüchtigte Gefängnis gesperrt wurde. Nur vereinzelt existieren Dokumente und Einträge in gut gehüteten Büchern, die ein vollständigeres Bild zeichnen und mit denen es möglich wäre Ianthe mit diesem Vorfall in Verbindung zu bringen.
Der Fehlschlag war so gravierend, das es zu einer magischen Implosion kam, die jeden Fae, der sich in der Akademie in der der Versuch unternommen wurde, befand, das Leben kostete. Auch über die Akademie hinaus in der angeschlossenen Siedlung, fielen die Fae der rasch ins Zentrum einfallenden und sich selbst verzehrenden magischen Rückkopplung zum Opfer. Ianthe, die sich im Zentrum dieses entgleisenden magischen Rituals befand, hatte nur Augenblicke zuvor ihre eigene Kraft in das Ritual gelenkt... und überlebte wie durch ein Wunder, aber blieb für immer gezeichnet. Sie trug nicht nur körperliche Narben davon und ist seither nicht mehr in der Lage Magie einzusetzen. Gleichzeitig aber, kann sie von dieser auch nicht beeinflusst werden.
Da man in Ianthe, als einzige Überlebende und auf Grund ihres veränderten Daseins, die Ursache des Unglücks und Schuldige sah, wurde sehr schnell die Entscheidung getroffen sie in Das Gefängnis zu sperren. Dort fristete sie über sechs Jahrtausende eine elende und eingepferchte Existenz, in der sie gerade so in der Lage war ihren Verstand zusammen zu halten, auch wenn sie mehrfach am Abgrund der Verzweiflung und des Wahnsinns stand. Erst durch ein vorübergehendes Ableben, vor wenigen Jahren, war es ihr möglich, so von den Bannzaubern des Gefängnisses befreit, sich zurück in die Freiheit zu krallen.
Seither hat sie ihren Weg zurück unter die Fae gefunden. Gezeichnet in Körper und Geist von den Millennien ihrer Gefangenschaft, wird sie getrieben von Hass auf die Magie und Abneigung gegenüber der Gesellschaft der Fae, die sie verstoßen, weggeworfen und vergessen hat.
Während sie sich in eben dieser Welt neu orientieren muss wird sie jedoch allem voran aber immer wieder mit ihrer so drastisch gewandelten Sicht auf die Magie konfrontiert.
Wo genau ihr Platz jedoch tatsächlich ist, versucht Ianthe noch herauszufinden. Denn so gewandelt und empathisch sie mit einem Mal gegenüber dem Schicksal der Low-Fae ist und ihre ganz persönliche Genugtuung aus dem aufstreben der High-Lady am Hof des Winters zieht, gehen ihre Ansichten, auf Grund ihrer Abneigung gegenüber Magie, doch in weitaus drastischere Bereiche...
played by M
last seen 10.05.2026
since 17.01.2026
position ohne Beruf / früher Magieforscherin
Kaine Hrimthurse ist der zweite Sohn des ehemaligen High Lords des Winterhofs und dient heute als High Commander. Er wurde in einer der einflussreichsten Familien Prythians geboren und wurde von klein auf in Disziplin, Loyalität und Pflichtbewusstsein erzogen. Während sein älterer Bruder auf den Thron vorbereitet wurde, fand Kaine seine Bestimmung im Militär. Der Kampf, die Strategie und der Schutz seines Hofes waren schon immer der Weg, den er gehen wollte.
Im Großen Krieg kämpfte Kaine an vorderster Front und bewies Mut sowie sein taktisches Geschick. Auf dem Schlachtfeld begegnete er seiner Seelengefährtin – und verlor sie im selben Augenblick wieder. Vor seinen Augen wurde sie schwer verletzt, und im Chaos der Schlacht wurden sie voneinander getrennt. Da sich das Seelenband nicht vollständig festigen konnte, ist Kaine bis heute davon überzeugt, dass sie gestorben ist. Dieser Verlust hat ihn verändert. Seitdem wirkt er kühl, verschlossen und distanziert. Er funktioniert, erfüllt seine Pflicht und lässt kaum jemanden hinter seine Fassade blicken.
Nach dem Tod seines Vaters und dem darauffolgenden Machtwechsel zerstreute sich seine Familie in alle Himmelsrichtungen Prythians. Kaine jedoch blieb am Winterhof zurück. Nach außen wirkte es wie Pflichtgefühl. In Wahrheit war es für ihn leichter zu bleiben, als noch einmal neu anzufangen. Nach dem vermeintlichen Tod seiner Gefährtin war ihm vieles gleichgültig geworden. Doch ein Teil von ihm blieb auch wegen seiner Mutter. Seit dem Verlust ihres Seelengefährten zerbrach sie immer mehr, und Kaine konnte sie nicht einfach zurücklassen.
Seinen Rang als High Commander verdankt er nicht nur seinem Können, sondern auch einem Vorfall, bei dem er der jetzigen High Lady das Leben rettete. Seitdem steht er in ihrem Dienst. Er führt die Winterlegion mit ruhiger Autorität, klaren Befehlen und unerschütterlicher Entschlossenheit. Sein Ruf ist der eines unerbittlichen, aber gerechten High Commanders.
Als High Fae begegnet Kaine den Veränderungen am Winterhof mit nüchterner Wachsamkeit. Die neue Ordnung, in der gewöhnliche Fae mehr Einfluss erhalten, betrachtet er ohne Vorurteile, aber mit Vorsicht. Für ihn zählen nicht Herkunft oder Rang, sondern Loyalität, Stärke und Können.
Im Alltag spricht Kaine nicht viel. Er kümmert sich um die Verteidigung des Winterhofs, plant Einsätze und sorgt dafür, dass seine Leute jederzeit bereit sind. Er macht einfach seinen Job.
Nähe lässt er kaum zu. Zumindest keine, die bleibt. Am Hof wird ihm nachgesagt, dass er sich gern mit anderen Fae einlässt, ohne je länger zu bleiben – und es stimmt. Für Kaine ist es einfacher so. Keine Erwartungen. Keine Versprechen. Nur flüchtige Momente, die nichts hinterlassen.
Vor Kurzem hat er sich verlobt nicht aus Liebe, sondern weil es ihm gleichgültig war und er die Erwartungen seines Standes erfüllte. Kaine funktioniert. Mehr nicht. Und auch wenn er es sich nicht eingesteht – ein Teil von ihm ist damals auf dem Schlachtfeld geblieben.
played by Sarah*
last seen 12.05.2026
since 12.04.2026
position High Commander
Geboren während des Großen Krieges, als Tochter eines angesehenen Kriegshelden-Fae, der nur ein knappes Jahr später sein Ende fand, wuchs Raelis fernab höfischer Wirklichkeit auf - und damit in jenem Setting, das den meisten Bewohnern des Winters Heimat ist. Nicht im Schatten des größeren Namens, sondern im Schatten des östlichen Gebirges, bei ihrer Mutter, unter gewöhnlichen Fae und in einem Leben, das wenig mit Blutlinie, sondern viel eher mit Zyklen, Authentizität und Beständigkeit zu tun hatte. Einem Umfeld, in dem Kontrolle nie aus Zwang entstand, sondern aus der Wirklichkeit der Gegebenheiten, aus Verlässlichkeit, Geduld und aus der Akzeptanz eigener wie äußerer Grenzen - Einflüssen, die trugen, ohne sich aufzudrängen. Erst im jugendlichen Alter wurde sie an den Eispalast geholt, dorthin, wo die Familie Iscaryn seit Generationen in einer ritterstandsähnlichen Tradition steht, Träger von Verantwortung, Kommandanten, Hauptmänner stellt. Ein Ort klarer Strukturen und klarer Erwartungen. Disziplin, Kontrolle und taktische Präzision wurden zu Werkzeugen, mitunter auch zu einer willkommenen Maske, wenn die Gemeinschaft zu groß oder zu klein war, um Anonymität, und der Wald zu fern, um Versteck zu bieten.

Ihr Aufstieg trägt den Nimbus des Familiennamens, doch er gründet nicht in ihm. Sie ist leistungsorientiert und hat die Fähigkeit, sich in bestehende Systeme einzufügen, sichtbar Teil davon zu werden - und dennoch eine gesunde Fremdartigkeit zu bewahren. Noch heute besteht sie darauf, ihre Ausrüstung selbst zu warten, auch wenn es andere gäbe, die diese Aufgabe übernehmen könnten; nicht aus Misstrauen, sondern aus Gewohnheit und aus einem tiefen Bedürfnis nach Haptik und Eigenständigkeit.
Lange Zeit war sie Teil einer Eliteeinheit des Winterhofes, nun ist sie seit wenigen Wochen Mitglied der Leibgarde der neuen High Lady. Geprägt durch ihre Herkunft außerhalb höfischer Hierarchien, durch den engen Kontakt mit gewöhnlichen Fae und auch durch identitäre Fragen, denkt Raelis bestehende Ordnungen mit - auch dort, wo sie, genau wie andere, nur ausführt. Sie glaubt an Struktur und Zuständigkeit, an Ordnung, als notwendiges Gerüst, und weiß gleichzeitig, dass Stabilität nichts ist, was nur einmal erreicht und dann aufrechterhalten wird, sondern etwas, das immer wieder neu errungen werden muss. Sie wirkt kühl, nüchtern und kontrolliert, was in weiten Teilen auch tatsächlich ihren Charakter beschreibt - aber in Disziplin und Ausführung nur so gut funktioniert, weil darunter Ideale und Leidenschaft sitzen.

Der Umbruch, den der Machtwechsel am Hof des Winters mit sich gebracht hat, eröffnet die Möglichkeit einer neuen Balance. Vielleicht auch zwischen Pflichtgefühl und instinktiver Überzeugungen. Bislang waren Loyalität und Prinzipien für Raelis immer vereinbar. Dass sie es nicht immer bleiben müssen, ist ein Gedanke, den sie bewusst nicht zu Ende führt. Ihre jüngste Abberufung in die Leibgarde scheint passenderweise in eine Zeit zu fallen, in der sie, zumindest für den Moment, auch weiterhin davor geschützt ist.
played by ena
last seen 13.05.2026
since 12.11.2025
position Leibgarde des Winterhofs
Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 MyBB Group.
Design by: Jule & Anne; Text by: Beere, Romy & San